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Die Entscheidung der Marke Lexus, ab sofort auch ein erschwingliches Kompakt-SUV einzuführen kann nur gut sein, schließlich boomt das Segment derzeit wie kein anderes. Die zweite Entscheidung besteht darin, neben dem Hybriden auch einen konventionellen Otto anzubieten – einer, der sogar etwas emotionaler ist als die Variante mit zusätzlichem Stromer an Bord und auch ein bisschen teurer. Netto 1.848 Euro kostet der Sprung von 197 auf 238 PS (Grundpreis 35.294 Euro netto). Den Output holen die Japaner aus zwei Litern Hubraum und vier Zylindern. Ein Twinscroll-Turbolader unterstützt den Benziner, der dem 1,8-Tonner ordentlich einheizt. Da macht die Allrad-Version Sinn, um den edlen Allrounder schlupffrei in Schwung zu bringen. Drahtige 7,3 Sekunden soll er brauchen, um Landstraßen-Tempo zu erreichen – damit lässt man die meisten Verkehrsteilnehmer stehen.

Und der junge Lexus ist nicht nur schnell, sondern auch kommod. Die Federung ist trotz sportiver Auslegung in der Lage, das SUV hinreichend sanft über Bodenwellen rollen zu lassen. Die Kraftübertragung erfolgt über eine sanft schaltende Sechsgang-Automatik. Der solide verarbeitete Innenraum bietet viel Spielwiese für Technikfans. Ein berührungsempfindliches Touchpad führt intuitiv durch das komplexe Menü, die Gebrauchsanweisung kann im Handschuhfach verbleiben. Ein ordentliches Raumangebot vorn und auch im Fond lässt den Lexus zum veritablen Reiseprofi avancieren. Zu den Standards gehören neben den klassenüblichen Features auch Bluetooth- Freisprechanlage und LED-Scheinwerfer. Das Topmodell lässt keine Wünsche offen von feinen Ledersitzen bis hin zum High-End-Soundsystem. Der NX200t ist wahlweise mit Front- oder Allradantrieb zu haben.