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MManchmal liegt die Würze nicht im Extrem, sondern genau in der Mitte. Beim Peugeot 508 bedeutet das 150 PS aus zwei Litern Hubraum. Das ist nämlich exakt die Leistung, mit der das Einsteiger-Euro 6-Dieseltriebwerk im Mittelklässler der Löwenmarke operiert. Und, das sei vorweggenommen, mehr Leistung braucht man nicht. Dank früh anliegender 370 Nm Drehmoment zieht der Fronttriebler kräftig durch und kann schaltfaul gefahren werden – was nicht heißt, dass die obligatorische Sechsgang-Box schwergängig zu bedienen wäre – ganz im Gegenteil. Hübsche Innenarchitektur mit wertig anmutenden Materialien sowie übersichtliche Instrumente verbinden das Schöne mit dem Nützlichen. Ein Headup-Display (378 Euro netto Aufpreis) rundet das Infotainment-Angebot ab. Und natürlich gehört auch ein großer TFT-Monitor in der Mittelkonsole zu den klassenüblichen Features.

Apropos klassenüblich: Die ausladende Limousine federt sanft und wird dem Anspruch des Komfort-Gleiters somit gerecht. Milde Töne aus Richtung Maschinenraum gestalten den Aufenthalt angenehm; hinzu kommen kommode Sessel, die auf Wunsch (1.512 Euro netto) auch mit feiner Rindshaut bespannt werden. Wer den kultiviert laufenden BlueHDI (Basispreis 26.344 Euro netto) wählt, bekommt übrigens eine umfangreiche Serienausrüstung, zu der Optionen wie Bluetooth-Freisprechanlage und Parksensoren gehören. Das Topmodell (29.201 Euro netto) wartet mit 17-Zoll-Alus, Navigationssystem sowie schlüssellosem Schließsystem auf. Digitalradio und das 500 W starke Soundsystem mit zehn Lautsprechern und digitalem Klangprozessor wollen mit 420 Euro netto extra bezahlt werden, und LED-Vollscheinwerfer kosten 1.084 Euro netto. Somit bleibt Peugeot fair in der Preispolitik.