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Dass der modifizierte Cayenne keine Revolution werden würde, war klar. So zieren den begehrten Geländewagen leichte optische Retuschen – flacher gestaltete Rückleuchten sowie eine neu gezeichnete Haube samt überarbeiteter Frontpartie. Ein bisschen einschneidender sind die Veränderungen unter dem Blech – so bekommt der Kunde mit dem Cayenne S keinen freisaugenden Achtzylinder mehr, sondern einen Sechsender mit Turboaufladung. Diesel-Fahrer, und die werden im Flottenbereich vorwiegend anzutreffen sein, dürfen sich über 17 zusätzliche Pferdchen (262 PS) sowie einen halben Liter Kraftstoffersparnis je 100 Kilometer freuen. Demnach kommt der Basis-Selbstzünder nun auf 6,6 Liter und verbessert sich damit um eine Klasse auf das Effizienzlabel „B“. Wie gewohnt bleibt es in puncto Kraftübertragung bei einer achtstufigen Wandlerautomatik.

Und so zeichnet sich der ausladende 4x4 weiterhin vor allem durch ausgeprägten Fahrkomfort aus; kommode Sessel und ein großzügiges Raumangebot machen den Porsche zum noblen Cruiser. Einer übrigens, der mit fast 1.800 Litern Laderaumvolumen ordentlich anpacken kann bei Bedarf. Selbstredend darf der Cayenne bis zu dreieinhalb Tonnen an den Haken nehmen. Der Grundpreis des Diesels beläuft sich auf netto 55.680 Euro. Dafür gibt es neben der vollen Sicherheitsausrüstung und Klimaautomatik auch eine automatische Heckklappe, ein umfassendes 100 Watt-Radiosystem (400 Euro netto extra für einen Digitaltuner) sowie Tempomat. Insbesondere Flottenkunden werden jedoch kaum umhinkommen, zum 2.850 Euro (netto) teuren Navigationssystem zu greifen. Mindestens 550 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer verlangt der Hersteller für die Bluetooth-Freisprechanlage.