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Es ist immer die gleiche Geschichte: Die meisten SUV-Fahrer bleiben dem Gelände fern. Noch lange kein Grund, auf Allradantrieb zu verzichten. Wer bereits auf Schnee und Eis unterwegs war, weiß, wie nützlich zwei angetriebene Achsen sein können. Der eigenwillige und mindestens genauso praktische Yeti kann als 4x4 geliefert werden. Flottenmanagement hat sich der 170 PS starken TDI-Version mit zwei Litern Hubraum angenommen. Und wer jetzt denkt, der nützliche (1.760 Liter Gepäckraumvolumen) Tscheche sei spießig, sollte sich mal die hier angetretene Monte Carlo-Version anschauen. Dann kommt der kantig gestylte Crossover in markanter Zweifarb-Lackierung daher; rote Flanken sowie das schwarze Dach samt A- und Abschluss-Säulen verleihen dem Kraxler zusammen mit den ebenfalls schwarzen Alus durchaus Sexappeal. Innen bestechen kommode Stühle mit schwarz-rot-weißer Stoffpolsterung.

Der Testwagen rollte außerdem mit sechsstufigem Doppelkupplungsgetriebe an. Damit werden weite Reisen und ebenso nerviger Stadtverkehr zur erträglichen Sache. Außerdem schaltet der Automat ruckfrei und weich. Viele clevere Ablagen und ein vorzügliches Raumangebot machen den Yeti zum allzeit angenehmen Partner. Die hübsche Monte Carlo-Variante schlägt in der starken Dieselausgabe mit netto 27.974 Euro zu Buche und kommt bereits als Basis recht üppig ausgestattet daher. So zählen neben Klimaanlage, Radio und einer umfangreichen Sicherheitsausrüstung beispielsweise Parksensoren, Sitzheizung, Tempomat und Xenonlicht zur Serie. Allerdings kostet das Navigationssystem 747 Euro (netto) Aufpreis. Die Einparkautomatik kostet 495 Euro (netto), das schlüssellose Schließsystem 327 Euro (netto) extra.