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Unbedarfte müssen schon genau hinschauen, um den neuen Corsa E zu erkennen. Gut so, denn wer möchte nach dem Modellwechsel schon ein sichtlich altes Auto fahren? Doch unter dem Blech des moderat angepassten Hessen ist quasi nichts mehr, wie es war. Neue Achsen, neu abgestimmte Dämpfer sowie eine komplett revidierte Lenkung machen das Auto agiler, komfortabler und sicherer. Für erste Testrunden stand insbesondere der neue Dreizylinder zur Verfügung mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der Einliter bringt es auf 115 PS und lässt damit keinen Leistungsmangel aufkommen. Sorge um die Laufkultur sind unbegründet – den Verantwortlichen ist es nicht zuletzt dank Ausgleichswelle und ordentlicher Dämmung gelungen, unschöne Frequenzen aus dem Innenraum fernzuhalten.

Als zweite, ebenfalls neue Alternative steht ein 1,4 Liter großer Vierzylinder-Turbo zur Verfügung, der mit 200 Nm Drehmoment glänzt und den kleinen Opel beflissen vorantreibt. Ähnliche Zugkraft wird auch den Diesel-Käufern zuteil, nur dass die 190 Nm bei den Euro-6-Selbstzündern bereits ab 1.500 Touren bereitsteht. Der Kunde kann wählen zwischen 75 (12.546 Euro netto) und 95 PS für mindestens 13.218 Euro netto. Moderne Assistenzsysteme wie Kollisionswarner, Spurhalte-Alarm und kamerabasierter Verkehrszeichen- Erkennung (Paketpreis 588 Euro netto) sind für den neuen Corsa ebenso erhältlich wie Bi-Xenonscheinwerfer (630 Euro netto). Das Navigationssystem, dessen Farbkarte auf einem großen TFT-Monitor ausgegeben wird, funktioniert in Zusammenspiel mit einem Smartphone; die Vorrichtung dafür kostet netto 252 Euro und beinhaltet neben diversen Anschlüssen samt Streaming-Funktion auch Bluetooth- Freisprechanlage.