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Man muss schon genau hinsehen, um das Facelift der B-Klasse zu identifizieren – dann erkennt man die leichte optische Überarbeitung des Kühlergrills sowie der Stoßfänger. Oder man ist Kenner und weiß, dass die Tagfahrleuchten nun im Scheinwerfer integriert sind. Apropos Scheinwerfer: Es gibt neuerdings auch LED-Licht gegen 875 Euro netto Aufpreis. Und zu den bewährten Antrieben gesellen sich weitere Alternativen. So bekommt man neuerdings auch zwei Dieselversionen mit Allrad, nämlich B 200 CDI und B 220 CDI 4Matic zu Preisen ab 29.800 respektive 32.125 Euro netto. Beide Offerten sind obligatorischerweise mit dem weich schaltenden Doppelkupplungsgetriebe (sieben Fahrstufen) verknüpft.

Wer auf flüssige Kraftstoffe verzichten mag, bekommt ab sofort auch eine elektrisch angetriebene B-Klasse. Mit einer Leistung von 180 PS bereitet die mindestens 32.900 Euro (netto) teure Electric-Drive-Variante mächtig Spaß. Zumal ihr Drehmoment von 340 Nm auf Augenhöhe mit jenem der stärksten Selbstzünder-Ausgabe rangiert. So beschleunigt sie in drahtigen 7,9 Sekunden auf Landstraßen-Tempo, während die Höchstgeschwindigkeit mit Rücksicht auf den Energievorrat bei 160 km/h abgeregelt wird. Die Reichweite beziffert der Hersteller mit akzeptablen 200 Kilometern. Darüber spendiert das Werk dem Allrounder eine Vielzahl an Fahrassistenten – der so genannte Pre Collision Prevention Assist ist sogar serienmäßig und soll die Rate der Auffahrunfälle um 30 Prozent reduzieren, wie Techniker erläutern. Für das Navigationssystem, dessen Farbkarte auf dem nach wie vor stylisch anmutenden Bildschirm ausgegeben wird, verlangt der Hersteller moderate 500 Euro (netto) extra. Ein Audiosystem inklusive Bluetooth-Freisprechanlage ist stets an Bord.