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Dass wir das noch einmal erleben dürfen: Endlich kommt Citroën mal wieder mit einem echten Hingucker um die Ecke. Und nein, es handelt sich dabei nicht um einen unbezahlbaren Prestige- Bomber, der sich im Schauraum die Räder platt steht. Es ist ein echter Citroën fürs Volk. Clever, wirtschaftlich, unkonventionell und bezahlbar – darauf haben die Fans gewartet. Der Cactus – ja, richtig gehört, so heißt er wirklich – könnte ein Erfolg werden, den die Marke gut gebrauchen kann. Erste Anzeichen dafür gibt es – die öffentliche Wahrnehmung. An kaum einem Passanten fährt der Franzose spurlos vorbei, man erntet nach oben zeigende Daumen und Kopfnicken. Der Cactus ist gewiss kein Luxusliner, aber bietet alles, was ein zufriedenes Autofahrerleben so erfordert.

Von wegen Magerkost – das erste auffällige Merkmal ist der große TFT-Bildschirm in der Mittelkonsole. Hierüber lassen sich Navigation, Sound und Telefon (Bluetooth-Freisprechen) steuern, na bitte, da ist doch schon die halbe Miete im Kasten. Abgesehen vom ausgefallenen Design gibt es ein paar unkonventionelle Merkmale, die vor allem dabei helfen sollen, das Gewichtsbudget nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. So sind die hinteren Fenster lediglich kipp- statt versenkbar, na und? Klappt auch. Es gibt ferner eine Rückbank, die sich ausschließlich im Ganzen umklappen lässt. Passt. Und der Motor passt auch – 99 PS aus 1,6 Litern Dieselhubraum, damit kann man gut leben. Außerdem läuft der Selbstzünder ruhig und kultiviert, schön so. Ach ja, einen Drehzahlmesser sucht man vergeblich im digitalen Instrument, das die Geschwindigkeit in großen Lettern ausgibt. Auch das ist eine gewollte Geste im Rahmen des bewussten Andersseins. Ab 15.957 Euro (netto) startet der BlueHDI.