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Auch Fliesenleger oder Klempner wollen offenbar nicht mehr nur irgendein Nutzfahrzeug kaufen. Dass die Autohersteller die Interessenten immer mehr auch über das Design anzulocken versuchen, macht ein kurzer Check der aktuellen Modell-Landschaft in diesem Segment klar. Kein Wunder also, dass der nach rund sieben Jahren erneuerte Ford Transit tatsächlich auch ein Blickfänger ist. Vor allem die wie Augenbrauen hochgezogenen Scheinwerfer sorgen im Straßenverkehr für Aufmerksamkeit. Das Grundlayout der Karosse ist dann aber doch eher auf Nutzwert ausgerichtet, so soll es schließlich auch sein. Wie schön, dass der Hersteller den Raum jetzt noch besser ausnutzt und somit erlaubt, bei gleicher Abmessung mehr Ladegut unterzubringen.

Wir waren mit der neuen Transit-Generation bereits unterwegs; wer übrigens „Transit“ bestellt, also ohne Namenszusatz, bekommt ab sofort ausschließlich die große Baureihe. Die kleineren Ausführungen tragen jetzt Zusatzbezeichnungen wie „Connect“ oder „Custom“. Innen wirkt der ausladende Transporter mit dem markanten Kühlergrill recht funktional – keine Spur von futuristischen Anflügen also. Unter der Motorhaube erst recht nicht – hier werkelt noch immer der klassische Diesel mit Common-Rail-Einspritzung. Die Qual der Wahl beschränkt sich antriebsseitig zumindest auf drei Leistungsstufen zwischen 100 und 155 PS. Eine Ausfahrt mit der wohl meistgefragten 125-PS-Version bescheinigt dem 2,2 Liter großen Vierzylinder angemessenen Durchzug sowie einen kultivierten Lauf. Bei den Karosserieund Gewichtsvarianten wird das mit der Auswahl nicht ganz so einfach und erfordert ein intensives Studium der Preisliste. Die Basis mit 125 PS startet jedenfalls bei 28.650 Euro netto.