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Peugeot verleiht seinem taufrischen 108, der ja ein Kooperationsprojekt darstellt, ab sofort ein wenig mehr Eigenständigkeit: Es gibt neuerdings zusätzlich zum altbewährten Einliter aus Japan (jetzt 69 PS) auch einen 1,2 Liter großen Dreizylinder, welcher der von PSA entwickelten Puretech-Familie entstammt. Wer also mit dem Kleinstwagen immer schon geliebäugelt hat, aber Leistung vermisste, bekommt nun 82 Pferdchen. Damit wird der kleine Viersitzer natürlich nicht zum Sportwagen, aber der Punch genügt durchaus – ein Kilometerfresser auf der Autobahn ist der Franzose ohnehin nicht, aber er kann zweifellos mehr als nur um die Ecke fahren zum nächsten Supermarkt. So überzeugt er mit ordentlichen Sitzen sowie einem guten Raumgefühl und gibt damit selbst für einige hundert Kilometer am Stück einen attraktiven Begleiter ab.

Modernes Infotainment macht den Fronttriebler auch für Technikfans interessant: Er bietet die Möglichkeit, die Oberflächen verschiedener Smartphone-Betriebssysteme auf den integrierten TFT-Schirm zu übertragen. Demnach ist beispielsweise auch eine Navigation darstellbar. Sparfüchse bekommen den Basis- 108 bereits ab netto 7.470 Euro, dann aber ist er auch spartanisch ausgestattet – selbst auf Servolenkung oder Zentralverriegelung muss dann verzichtet werden. Das mit elektrischem Stoff- Schiebedach ausgestattete Topmodell schlägt mit 12.478 Euro (netto) zu Buche. Dann spendiert der Hersteller seinem Winzling Alufelgen, Bluetooth- Freisprechanlage, elektrische Fensterheber, Lederlenkrad, Klima, Radio sowie getönte Scheiben. Gegen 466 Euro netto wandern gar oberklassetaugliche Extras wie Rückfahrkamera und schlüsselloses Schließsystem an Bord. Weitere 672 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer bescheren dem Viersitzer beheizte Lederstühle.