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Kann man für kleines Geld ein ordentliches Auto bekommen? Und müssen es immer dicke Motoren unter der Haube sein? Mindestens 17.201 Euro netto beispielsweise werden für den Ford Tourneo Connect fällig, sofern man ihn mit dem mittleren Selbstzünder ordert. Dann gibt es 1,6 Liter Hubraum, vier Zylinder und 95 PS – eine zweistellige Zahl, das klingt in der heutigen Zeit fast etwas mager. Doch ein Funktionsauto kann auch mit weniger Punch auskommen, hat Flottenmanagement festgestellt. Denn so phlegmatisch, wie man vielleicht vermutet, wirkt der praktische Tourneo gar nicht. Klar, man trifft auf viele Verkehrsteilnehmer, die an der grünen Ampel schneller loskommen – und Steigungen machen sich ebenso bemerkbar, doch im Alltag geht der ruhig laufende Common-Rail absolut in Ordnung.

Richtig punkten kann der mit Schiebetür ausgerüstete Ford in puncto Raumangebot. Beim Parken in der City mutet der Fronttriebler dennoch kompakt an, es ist die Höhe, die den Alleskönner innen groß erscheinen lässt; vor allem mit dem Panoramadach (785 Euro netto, je nach Ausstattungslinie) entsteht ein luftiger Eindruck. Ordentliche Sitze und viel Platz auch in der zweiten Reihe machen den Tourneo zum angenehmen Langstrecken-Kandidaten. Allein die optionalen Einzelsitze in der dritten Reihe (Grand Tourneo) eignen sich wenig für weite Reisen. Eine stattliche Anzahl von Sonderausstattungen hilft dabei, ein individuelles Auto zu konfigurieren, treibt allerdings auch den Preis rasch in die Höhe. Keinesfalls verzichten sollte der Interessent jedoch auf das Navigationssystem – das erscheint mit netto 1.785 Euro zunächst zwar nicht günstig, beinhaltet aber auch Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio sowie eine Rückfahrkamera. Ein automatisiertes Bremssystem im Kollisionsfall gibt es ab 450 Euro netto.