PDF DOWNLOAD

In der Stadt kommt es bekanntlich auf jeden Zentimeter an, also zählt nicht die Länge, sondern die Kürze: Mit unter 3,50 Metern vom Kühler bis zur Heckklappe kann sich der Toyota Aygo wahrlich sehen lassen, selbst in den engsten Gassen verwinkelter Großstädte. Und sonst? Auch längere Touren absolviert der kleine Japaner gar nicht schlecht – vorn beispielsweise genießen großgewachsene Insassen einen ordentlichen Aufenthalt. Unter der Haube werkelt der Einliter- Dreizylinder und gefällt durch seinen charakteristischen Sound. Er bleibt in puncto Laufkultur durchaus im grünen Bereich und verzichtet darauf, die Passagiere über Gebühr durchzurütteln. Brauchbare Sitze runden den Komforteindruck ab.

Bei der Ausstattung gibt der kleinste Toyota ganz den Oberklässler und verwöhnt auf Wunsch mit Dingen wie Bluetooth-Freisprechanlage, Klimaautomatik, vielfältigen Multimediasystemen, Rückfahrkamera und sogar schlüssellosem Schließsystem. Alleine auf den Tempomat muss die Kundschaft wohl oder übel verzichten. Wie gibt sich der 69 PS starke Fronttriebler auf der Autobahn? Dass man ihn nicht so schaltfaul fahren kann wie einen großen Diesel, leuchtet wohl ein. Aber mit etwas Drehzahl überwindet er selbst hügelige Passagen ohne nennenswerte Schwächeanfälle. Sein größtes Pfund ist zweifellos die expressive Optik. Mit dem markanten „X” in der Front dürfte er so manchen Passaten zu einem Blick hinreißen. Und wenn dann noch das signalträchtige Orange sowie die schwarzen Alus hinzukommen, avanciert der Kleine zu einem veritablen Hingucker. Ab 8.361 Euro (netto) startet der neue Aygo – für das Topmodell hingegen werden erwachsene 11.974 Euro netto fällig. Und so ein bisschen erwachsen ist er ja auch, Kleinstwagen hin oder her.