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Deutschland ist ein Kombimarkt, keine Frage. In der Mittelklasse entscheiden sich gar über 70 Prozent der Kunden für die nützlichere Version. Nützlich, weil generell einfach mehr und auch mal lange Gegenstände in den Laderaum passen. Die neue C-Klasse fasst mit 1.510 Litern ein Quäntchen mehr als der Premium-Wettbewerb und wird ihrer ureigenen Aufgabe, möglichst viel transportieren zu können, somit gerecht. Doch am Ende des Tages muss sie natürlich die menschliche Fracht kommod und sicher an jegliche Ziele bringen, und diese Aufgabe erledigt das T-Modell ebenso gut wie sein viertüriges Pendant. Mit leisen Fahrgeräuschen und sanft abgestimmter Federung rollt der Hecktriebler wie in Watte gepackt selbst über grobe Unebenheiten. Und auch wenn der Vierzylinder-Diesel etwas kernig läuft – den Gesamtkomfort schmälert das keineswegs. Für erste Ausfahrten stand der ab 38.400 Euro teure C 250 BlueTEC zur Verfügung. Mit 204 PS ist der Schwabe proper motorisiert und sparsam zugleich. Das Datenblatt weist magere 117 g CO2/km aus, was umgerechnet 4,5 Litern pro 100 Kilometer entspricht. Tempo 241 km/h sowie 6,9 Sekunden aus dem Stand bis 100 Sachen sprechen für sich. Im Kopf bleiben clevere Details wie beispielsweise die arretierbare Laderaumabdeckung, wenn sie gerade nicht in Gebrauch ist. Und keinesfalls zu vergessen die per Wisch mit dem Bein zu öffnende Heckklappe (400 Euro netto). Freilich bietet die taufrische CKlasse im Sinne der Sicherheit alle erdenklichen Assistenten, die auch in E- und S-Klasse agieren: Fußgängererkennung, Kreuzungsassistent, Spurhalte- und Totwinkelwarner. Ferner gibt es eine aktive Lenkung und inzwischen auch ein Headup- Display – macht insgesamt etwa 3.000 Euro (netto) plus. Premium hat eben seinen Preis.