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Warum nicht ein Kompakter als Stufenheck-Version? Was ab der Mittelklasse schick ist, kann auch bei einem kleinen Fahrzeug hübsch aussehen – Mazda beweist es mit dem 3. Und die neueste Generation der Unteren Mittelklasse verwöhnt das Auge nicht nur mit einer stylisch gezeichneten Außenhaut, sondern ebenso mit feiner Innenarchitektur. Besonders auffällig ist der wie ein Tablet- PC auf den Armaturen angebrachte TFT-Screen als Ausgabestelle für diverse Informationen samt bunter Straßenkarte. Um in der kleinen Limousine ein sportliches Flair entstehen zu lassen, spendierten die Verantwortlichen einen großen, in der Mitte angeordneten Drehzahlmesser nach Sportwagen-Manier; die Geschwindigkeit wird – gut sichtbar – per Digitalanzeige mitgeteilt.

Der Testwagen war mal nicht mit einem Diesel (eigentlich flottenüblich) ausgerüstet. Je nach Budget, Einsatzzweck und Geschmack kann auch ein Benziner als sinnvolle Alternative durchgehen. Zwei Liter Hubraum und kein Turbo – Mazda verfährt noch nach dem alten Prinzip und steht sich dabei offenbar nicht so schlecht. Mit 120 PS ist der Fronttriebler ordentlich angezogen, wenngleich hier wenig Dynamik zu erwarten ist. Der Vierzylinder läuft kultiviert und kann bei höherer Tourenzahl auch kernig klingen. Ein Verbrauch von um die fünf Liter geht in Ordnung. Downsizing fand bei der neuen 3er-Familie ebenfalls statt, wenn auch nicht beim Hubraum: So verringerten die Ingenieure das Fahrzeuggewicht um bis zu 70 kg. Ab 17.638 Euro (netto) ist der Viertürer zu haben und bietet neben Klimaanlage und Radio auch anspruchsvolle Sicherheitsmerkmale wie ein automatisches Notbremssystem. Das Navigationssystem hingegen erfordert einen moderaten Zusatzpreis – ab 504 Euro (netto) ist man dabei.