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Mit rund 20.800 Neuzulassungen im Zeitraum von Januar bis Dezember 2013 gemäß KBA-Angaben knackte Porsche erneut die 20.000er-Marke in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Neuzulassungen um 1,4 Prozent, trotz eines Rückganges auf dem deutschen Gesamtmarkt. Dieses Ergebnis stimmt den Zuffenhausener Automobilhersteller optimistisch, und man freut sich hier, mit dem Macan und dem 911 Targa neue Impulse für die kommenden Monate setzen zu können.

Getreu der Ableitung aus der indonesischen Bezeichnung für Tiger, soll der Macan auch in seinem neuen Terrain zwei Seiten zeigen: Zum einen kräftig und agil und zum anderen leichtfüßig und ausdauernd im Gelände. Die Grundlage dafür bildet das Porsche Traction Management (PTM), eines der leistungsfähigsten Allradantriebssysteme der Welt. Damit soll er als erster Porsche im Segment der kompakten SUV neue Maßstäbe für Fahrdynamik und Fahrspaß setzen, sowohl auf befestigten Straßen als auch im Gelände. Im Macan vereinen sich die typischen Fahreigenschaften, die einen Porsche seit jeher ausmachen: Spitzenwerte beim Beschleunigen und Bremsen, enorme Durchzugskraft, extreme Agilität und höchste Lenkpräzision, all das verbunden mit einem hohen Niveau an Komfort und Alltagstauglichkeit. Seit Anfang April steht der kompakte SUV in drei Varianten beim Händler: zwei V6-Biturbo-Motoren mit 360 Pferdestärken (250 Kilowatt) beziehungsweise 400 PS (294 kW) und ein 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit 258 PS (190 kW). Der Macan S Diesel soll als sparsamer Dauerläufer lediglich 6,3 bis 6,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, was einem CO2-Wert von 164 bis 159 g/km entspricht. Trotz dieses vergleichsweise geringen Verbrauchs beschleunigt er in nur 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h (6,1 Sekunden mit Sport Chrono Paket) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h.

Diese Symbiose aus Sportlichkeit und geringem Verbrauch trieb Porsche im vergangenen Jahr mit dem weltweit ersten Plug-in-Hybrid in der Luxusklasse auf die Spitze. Trotz einer Systemleistung von 416 Pferdestärken (306 Kilowatt) verbraucht der Panamera S E-Hybrid lediglich 3,1 Liter auf 100 Kilometer, was einer CO2-Emission von 71 g/ km entspricht. Ein besonderer Clou ist sicherlich die elektrische Reichweite von 36 Kilometern, die allein durch die effiziente Kombination eines 95 PS starken Elektromotors mit einer 9,6 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie realisiert wird. Angesichts wachsender Anforderungen an die Umweltverträglichkeit des Fuhrparks ist der Panamera S E-Hybrid mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung. Abgerundet wird das Angebot durch ein integriertes E-Mobility-Konzept, welches alle Bereiche des elektrischen Fahrens, vom Ladezubehör über die Installation der Infrastruktur bis hin zur Bedienung per Smartphone, umfasst.

 

 

Kurzinterview

Reinhold Knott
Leiter Key Account Management bei der Porsche Deutschland GmbH
Tel.: 0711/911-12320
Fax: 0711/911-12402
E-Mail: reinhold.knott@porsche.de

Flottenmanagement: Welche Position nimmt der Bereich Flotte bei Ihnen im Gesamtabsatz in Deutschland ein (prozentual; ohne Händlerzulassungen und Vermietgeschäft)?

Reinhold Knott: Nach Auswertung des KBAs werden aktuell rund 30 Prozent der Porsche- Fahrzeuge im Flottenbereich zugelassen.

Flottenmanagement: Für welche Modelle bieten Sie Business-Pakete an, und was beinhalten diese?

Reinhold Knott: Ein Porsche lebt von seiner Individualität. Dies unterstreichen wir mit sehr vielen verschiedenen Ausstattungsmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es Porsche Exclusive, um nahezu jeden Kundenwunsch zu erfüllen. Daher passt ein Business-Paket weniger zu Porsche.

Flottenmanagement: Welche „grünen“ Modelle mit spezieller Spritspartechnik bieten Sie an?

Reinhold Knott: Jeder Porsche ist von Haus aus auf optimale Kraftstoffeffizienz ausgerichtet. Unsere Ingenieure haben schon immer aus jedem Tropfen Sprit mehr an Leistung herausgeholt. Wir nennen es Porsche Intelligent Performance. Besonders „grüne Modelle“ sind der Panamera S E-Hybrid, der mit 3,1 Litern und 71 Gramm CO2-Ausstoß sowohl rein elektrisch als auch mit Kraftstoff fahren kann. Auch der 918 Spyder verfügt über Elektromotoren und ist der schnellste Hybrid-Supersportwagen der Welt. Am längsten ist der Cayenne S Hybrid auf dem Markt. Effiziente Antriebe haben bei Porsche einfach Tradition.

Flottenmanagement: Mit welchen Serviceangeboten unterstützen Sie den Fuhrparkleiter?

Reinhold Knott: Zusammen mit der Porsche Financial Services bieten wir neben den Servicepaketen auch andere Dienstleistungen rund um das Flottengeschäft an. Dabei gehen wir ganz individuell auf die Wünsche unserer Kunden ein. Flottenmanagement: Welche wichtigen Neuerungen kann der Fuhrparkleiter in den nächsten zwölf Monaten erwarten? Reinhold Knott: Aktuell ist natürlich der neue Porsche Macan ein absolutes Highlight. Aber auch andere Derivate unserer Sportwagen werden kommen. Lassen Sie sich überraschen.

Flottenmanagement: Welche großen Trends sehen Sie derzeit im deutschen Flottenmarkt?

Reinhold Knott: CO2- und Kraftstoffreduzierung werden auch über längere Sicht noch Thema bleiben. Zusätzlich sehen wir aber auch, dass die Modellpalette für die Dienstwagennutzer erweitert wird.