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Da, eine neue S-Klasse! Ach nein, das war ja eine C-Klasse! Ein solches Erlebnis könnten Passanten in den nächsten Tagen häufiger haben, denn der taufrische Mittelklässler sieht seinem Bruder aus dem automobilen Oberhaus in der Tat ziemlich ähnlich. Und die Ähnlichkeit ist nicht nur optischer Natur, denn analog zur S-Klasse haben die Techniker den kleineren Benz ordentlich vollgestopft mit Komfort- und Sicherheitstechnik. Einparkautomatik, Head-up-Display, Internetzugang, LED-Vollscheinwerfer, Luftfederung, Lenk- und Kreuzungsassistent – alle diese Features machen den traditionellen Hecktriebler zum wahren Hightech-Auto. Eines, das übrigens ganz schön edel wirkt innen: Der Monitor thront (etwas an ein iPad erinnernd) über den schicken Lüftungsdüsen, und weite Teile der Mittelkonsole sind mit nobel anmutendem Holz getäfelt. Auf zur ersten Probefahrt: Für Flottenkunden macht der 170 PS starke C 220 BlueTEC Sinn. Er bildet einen hervorragenden Kompromiss zwischen angemessenen Fahrleistungen und guter Wirtschaftlichkeit. Der Vierzylinder glänzt mit einem CO2-Ausstoß von nur knapp über 100 g/km, was kombiniert gerade einmal vier Liter Sprit je 100 Kilometer entspricht. Mit der 2.100 Euro (netto) teuren Siebengang- Wandlerautomatik wird der 220er zum komfortablen Tourer; Gaspedalbefehle setzt er trotz maximaler Genügsamkeit in konsequenten Vortrieb um – hier gibt es keine Klagen. Immerhin nennt das Werk weniger als acht Sekunden für den Standardsprint auf 100 km/h, das war vor wenigen Jahren noch ein veritabler Sportwagen- Wert. Ab netto 32.500 Euro steht der C 220 BlueTEC in der Liste und bietet Bluetooth- Freisprechanlage, Radio und Klimaautomatik serienmäßig.