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Das große Reserverad auf dem Heckdeckel fällt ins Auge und könnte glatt als Stilmittel durchgehen. Überdies macht es auch Sinn, das Package angesichts einer Länge von 4,27 Metern möglichst pfiffig zu gestalten. Erfreulich, dass der Ford überhaupt ein fünftes Rad mit sich trägt, da die meisten Autos heute doch mit einem Tirefit-Kit auskommen müssen. Okay, ein richtiger Abenteurer ist der Fronttriebler natürlich nicht, aber er dürfte den derzeitigen Massengeschmack treffen mit seiner typischen SUV-Erscheinungsform. Dank einer Fahrzeughöhe von 1,64 Metern und entsprechender Sitzposition thront man schön über dem Verkehrsgeschehen, was der Fahrzeuggattung selbst auf dem Asphalt einen gewissen Sinn verleiht. Auch Ein- und Ausstieg vollziehen sich kommod.

Für Flottenkunden könnte der recht neue Dieselmotor mit 1,5 Liter Hubraum und 90 PS interessant sein. Das Triebwerk soll durch zurückhaltende Trinksitten glänzen – nur 4,6 Liter gemittelt verspricht das Werk. Erste Proberunden bescheinigen dem Vierzylinder einen ruhigen Lauf; dass angesichts des Outputs keine überragenden Fahrleistungen vorherrschen können, müsste klar sein. Immerhin reicht es nach etwas Anlauf für 160 Sachen. Die Serienausstattung ist mit Klimaanlage, Radio und schlüssellosem Schließsystem recht ordentlich bei einem Grundpreis von 17.815 Euro netto. Als empfehlenswert erweist sich das 294 Euro (netto) teure Komfortpaket mit automatisch abblendbarem Innenspiegel, Regensensor und Tempomat. Auch eine Bluetooth-Freisprechanlage ist für 336 Euro netto zu haben. Dann gibt es die Funktion App- Link gleich mit dazu, mit deren Hilfe man die Oberflächen diverser Smartphone-Anwendungen auf dem integrierten Bildschirm darstellen kann.