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Wer das Auto wirklich nur zum Erreichen seiner Ziele nutzt und wenig Wert auf Emotionalität legt, braucht weder überbordende Leistung noch einen großartig klingenden Markennamen für sein automobiles Glück. Warum nicht mal beim Toyota-Händler vorbeischauen und nach einem Auris Kombi (Touring Sports) fragen? Dass die Marketing-Verantwortlichen die Bezeichnung „Sports“ in den Modellnamen aufnahmen, regt zumindest zum Grübeln an. Auf die Triebwerke ist dieser Umstand zumindest kaum zurückzuführen, vielleicht eher auf die Optik – ein tristes Fahrzeug ist der nützliche Kompakte schließlich nicht und macht mit futuristisch anmutender Front auf sich aufmerksam. Mit 90 PS ist das Diesel-Grundmodell eher beschaulich motorisiert, aber kein Verkehrshindernis. Außerdem überzeugt der Selbstzünder durch seinen kultivierten Lauf und macht demnach zufrieden. Vor allem an der Tankstelle erfreut der Fronttriebler mit nur 4,2 Liter Sprit je 100 Kilometer.

Das gut ablesbare Instrumentarium sowie bequeme Sitze vereinen Nutzen und Langstreckenfähigkeit. Hinzu kommt ein sanft abgestimmtes Fahrwerk, der Basis-Auris gehört noch zu den wenigen Vertretern, die federn können, was natürlich auch an den serienmäßigen Pneus liegt. Die sind weit entfernt davon, einen Niederquerschnitt aufzuweisen. Ab 16.050 Euro netto gibt es den Auris Kombi mit 90-PS-Diesel. Serienmäßig sind die volle Sicherheitsausrüstung inklusive sieben Airbags und ESP sowie elektrische Fensterheber vorn. Die 1.680 Euro (netto) teurere „Cool“-Version bietet darüber hinaus Klimaanlage und Radio. Erst mit weiteren 1.512 Euro netto wandern auch Bluetooth-Freisprechanlage und Navigationssystem an Bord des Touring Sports. Zudem gibt es dann die Rückfahrkamera frei Haus.