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Oberklasse und Diesel ist in Europa heute so selbstverständlich wie Brötchen zum Frühstück. Anfangs wurde diese Kombination noch belächelt, heute wird man fragend angeschaut als Benziner-Fahrer. Doch so fortgeschritten moderne Selbstzünder auch sind, das Otto-Triebwerk läuft eben doch eine Nummer sanfter und geschmeidiger. Und wer das auskosten möchte, ohne an der Tankstelle sein halbes Vermögen zu verlieren, muss auf elektromotorische Unterstützung setzen. Und die fällt beim 7er Active- Hybrid durchaus üppig aus mit 40 kW (55 PS) und 210 Nm Drehmoment. Damit ist das kleine, im Achtgang-Automatikgetriebe untergebrachte elektrische Triebwerk nahezu halb so zugkräftig wie der immerhin 320 PS starke Benziner.

Das Zusammenspiel zwischen den beiden Maschinen funktioniert in der Praxis tadellos, vom Management unter dem Blech bekommt der Fahrer wenig mit. Außer, dass der Stromer die schwere Limousine lautlos anrollen lässt beim Lösen der Bremse. Schwer und komfortabel sind gute Stichwörter, der Siebener ist ein exzellenter Gleiter mit unglaublich leisen Innengeräuschen und recht flink im Verarbeiten langer Autobahnkurven. Ab 75.546 Euro netto ist die große Limousine bestellbar und bietet eine ganze Reihe Komfort- und Luxusfeatures, darunter auch exotische Dinge wie elektrische Lenkradverstellung. Die flottenrelevanten Optionen à la Bluetooth-Freisprechanlage, Tempomat und Xenonlicht sind selbstredend frei Haus. Sogar das große Navigationssystem ist stets an Bord. Empfehlenswert ist das Innovationspaket für 3.865 Euro netto – es beinhaltet unter anderem das berühmte Head-UP-Display sowie adaptive Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht.