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So richtig minimalistisch sind heutige Kleinstwagen ja nicht mehr: Mit 3,66 Meter Außenlänge beispielsweise überragt der neue Hyundai i10 einen Ur-Polo um sechs Zentimeter. Und es gibt Annehmlichkeiten, die vor wenigen Jahren noch Oberklassemodellen vorbehalten waren – Highlights des i10 sind Lenkradheizung und schlüsselloses Schließsystem. Bereits kurz nach dem Einstieg fällt das üppig bestückte Multifunktionslenkrad ins Auge, und auf Wunsch steht natürlich eine Klimaautomatik zur Verfügung. Cupholder sowie diverse allgemeine Ablagemöglichkeiten bescheinigen dem kleinsten Hyundai einen Hauch von Praxistauglichkeit. Natürlich kommen auch die Insassen selbst kommod unter und müssen keineswegs an Platzmangel leiden.

Die Auswahl der Motoren ist mit einem Drei- und einem Vierzylinder übersichtlich: Man kann zwischen 67 und 87 PS wählen; kurze Ausfahrten mit beiden Versionen beweisen, dass auch kleine Motorisierungen zufriedenstellen können. Vor allem der Dreizylinder überrascht mit angemessen gutem Durchzug und vor allem sauberer Laufkultur. Darüber hinaus klingt der Einliter charakteristisch und erzeugt damit sogar etwas Charme. Der Vierzylinder dagegen liefert konventionellen Sound und benimmt sich ebenso fein bis in hohe Drehzahlregionen hinein. Das mechanische Fünfganggetriebe lässt sich ordentlich schalten – und wer darauf verzichten mag, kann zum Viergangautomaten greifen. Ab 8.361 Euro netto steht der i10 in der Liste und bietet die volle Sicherheitsausrüstung frei Haus – sogar eine Reifendruckkontrolle ist an Bord. Erst der 840 Euro (netto) teurere „Classic“ enthält eine Klimaanlage sowie Radio inklusive USB-Anschluss.