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Tauchen wir ein in die Welt der Nutzfahrzeuge: Bei einer Sitzprobe im neuen Ford Transit Custom fällt auf, dass der Unterschied zu Personenwagen inzwischen übersichtlich ausfällt. Die Armaturen sind einladend, das Gestühl ordentlich, und in puncto Knöpfchen-Vielfalt kann es der neue Transporter spielend mit den Pkw dieser Welt aufnehmen samt TFT-Bildschirm für das auch in diesem Segment längst selbstverständlich gewordene Navigationssystem. Und der Komfort? Okay, der 2,2 Liter große Diesel ist als solcher zu vernehmen, wird aber selbst bei höherer Tourenzahl nicht unangenehm. So richtig hochdrehen muss man den Common-Rail ohnehin nicht – seine stattlichen 385 Nm Zugkraft entfaltet er schon ab 1.600 Rotationen.

Damit ist die stärkste Ausführung wunderbar gewappnet, um auch einen vollgepackten Laderaum hurtig Steigungen hinaufzuhieven. Auf der Autobahn schlägt die Eco-Bremse zu: Bevor nicht der entsprechende Schalter betätigt wird, bremst die Technik den Fronttriebler knapp oberhalb der 100-km/h-Grenze ein. Wer das mit dem Spritbudget nicht ganz so eng sieht, kann auch mit ordentlich motorisierten Kleinwagen mithalten auf der schnellen Piste – einfach die Taste erneut drücken. Ein tadellos schaltbares Sechsgang-Getriebe unterstreicht, wie einfach man Fords neuen Alleskönner bewegen kann. Da ist die Wahl des richtigen Modells schon komplizierter, denn es gibt unzählige Ausführungen, die in Ausstattung, Karosserie, Motorisierung und Nutzlast variieren. Für die 155-PS-Ausgabe in der Basisausrüstung werden 28.100 Euro netto fällig; Sicherheitsmerkmale wie ABS und elektronisches Stabilitätsprogramm sind natürlich inkludiert.