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Wenn ein Modell erfolgreich am Markt platziert ist, lässt man es nach dem Modellwechsel am besten, wie es ist. Also keine radikalen Designwechsel und auch keine Richtungsänderung bei der Philosophie. Und die ist beim Octavia eindeutig: Viel Limousine (4,66 Meter lang) und viel Kofferraum (590 L) zum fairen Kurs, daran hat sich auch bei der dritten Generation nichts geändert. Letzterer ist im Falle des 2.0 TDI zwar nicht mehr so günstig mit 22.260 Euro netto – aber es gibt viel Auto für den Gegenwert. Neben der vollen Sicherheitsausrüstung sind stets Klimaanlage, Parksensoren, Radio sowie Tempomat an Bord und mithin alles, was der Flottenkunde braucht. Moment, das Navigationssystem gehört zu den Extras – ab 1.252 Euro netto ist man dabei. Je nach Variante erhält der Interessent einen großen Touchscreen mit Näherungssensor.

Kennzeichen der neuen Generation? Abgesehen von der kantiger gewordenen Außenhaut wurde bei der Plattform natürlich auf den taufrischen modularen Querbaukasten umgestellt. Freilich kommen auch die überarbeiteten Common-Rail-Triebwerke zum Einsatz – der aktuelle Zweiliter leistet nun 150 PS und sorgt für fast schon sportive Fahrleistungen. Druckvoll legt sich der Selbstzünder ins Zeug, laut Herstellerangabe reichen 8,6 Sekunden bis 100 km/h. Das ordentliche Drehmoment von 320 Nm übernimmt der TDI vom Vorgänger-Aggregat, um gute Elastizitätswerte zu erzielen. Das geschmeidig schaltende Doppelkupplungsgetriebe rundet den Tourer-Charakter ab und natürlich das üppige Platzangebot inklusive ausladender Beinfreiheit im Fond. Die nächste Reise kann also getrost kommen.