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Downsizing und ein ansprechendes Äußeres gehören zu den Nutzfahrzeug-Errungenschaften der jüngeren Zeit. So kommt der Volkswagen Crafter beispielsweise mit markantem Gesicht und schneidigen Scheinwerfen vorgefahren, um die Last von A nach B zu transportieren. Und der hier besprochene Testwagen mit langem Radstand fasst reichlich Volumen – bis zu 14 Kubikmeter Ladegut, das maximal rund 1,3 Tonnen schwer sein darf, kann an Bord des 163 PS starken Volkswagens; dass der verhältnismäßig wohnlich eingerichtete Lastesel trotz Rückfahrkamera nicht unbedingt zu den handlichsten Vehikeln gehört, liegt auf der Hand. So muss man sich mit einem Wendekreis von über 15 Metern auseinandersetzen – mal eben an der nächsten Ecke umdrehen könnte problematisch werden.

Dafür klappt der Vortrieb ganz gut – der kultiviert laufende Zweiliter- Common-Rail mit doppelter Aufladung packt kräftig an und stemmt ab 1.800 Umdrehungen satte 400 Nm Drehmoment. Das mechanische Sechsgang-Getriebe lässt sich angemessen leichtgängig schalten und sorgt für reduzierte Drehzahlen bei gelassenen Autobahn-Runden. Und der Innenraum? Weitgehend selbsterklärende Instrumente samt gut ablesbarer Skalen lassen keine Probleme aufkommen. Vielfältige Sitzkonfigurationen sorgen für Erfüllung individueller Bedürfnisse; gegen 150 Euro (netto) Aufpreis gibt es eine komfortspendende Armlehne, und wer 370 Euro (netto) in die Hand nimmt, bekommt einen Schwingsitz. Als Grundpreis für den längsten 3,5-Tonnen-Crafter mit dem Bi-TDI, Hochdach und Überhang nennt Volkswagen 37.415 Euro (netto) inklusive Blue Motion Technology-Paket.