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Dass Lexus einen neuen GS installiert hat, kann der Konzern wahrlich kaum verbergen nach dem Motto Evolution – das Design hat sich eher im revolutionären Stil fortentwickelt. Der taufrische obere Mittelklässler kommt viel dynamischer daher als früher, es hat sich also etwas getan. Kein Wunder, dass die Verantwortlichen gleich eine neue Linie (F-Sport) einführten; sie passt zur drahtigen Außenhaut. Zusammen mit dem kraftvollen Hybrid-Antriebsstrang und der Hinterradlenkung wird aus dem japanischen Reisekünstler ein wahrer Expressgleiter. Die vom Werk angegebenen 5,9 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h wirken nach einem kurzen Eindruck in der Praxis absolut realistisch: Mit Pfeffer presst der luxuriöse Viertürer seine menschliche Fracht in die weichen Sessel und rennt darüber hinaus fix in die 250 km/h-Begrenzung. Dabei erhebt der sowohl mit direkter als auch indirekter Einspritzung arbeitende Otto seine Stimme kaum. Fahrkomfort ist das größte Ass der im Gegensatz zum Vorgänger deutlich williger um Kurven preschenden Limousine. Außerdem gelang es der Lexus-Mannschaft, das Interieur hochwertiger aussehen zu lassen; feine Edelhölzer unterstreichen den noblen Einschlag. Weitläufigere Innenraum-Abmessungen bescheren vor allem den Fondpassagieren mehr Platz – vorn dürfte sich wohl kaum jemand über mangelnden Raum beschweren. Klar, dass der distinguierte Japaner nicht gerade zum Schnäppchenpreis lieferbar ist. Mindestens 46.008 Euro netto müssen seine Interessenten auf den Tisch legen – dafür gibt es immerhin jede Menge Ausstattung inklusive der vollen Sicherheitsausrüstung, Rückfahrkamera und Xenonscheinwerfer.