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Auch Transporter müssen heute attraktiv sein, um gerne bestellt zu werden. Und diese Attraktivität darf sich durchaus nicht nur auf die reinen praktischen Fertigkeiten beziehen. Dinge wie Fahrkomfort und vor allem Sicherheitsfeatures sind auf diesem Sektor inzwischen ebenfalls kaufentscheidend. Kein Wunder, dass Iveco bei der Präsentation seines neuen Daily auf den hohen Fahrkomfort hinweist, den seine Ingenieure ihm eingehaucht haben sollen; dass die modernen Arbeitstiere unter den Kraftfahrzeugen längst nicht mehr so ruppige Gesellen sind wie noch ein Jahrzehnt früher, ist eine Binsenweisheit unter den Nutzern. So boten die Italiener übrigens als erstes Commonrail-Diesel-Technologie im Transporterwesen an – anno 2011 stehen dagegen Dinge wie Abbiegelicht oder die jüngste ESP-Generation auf der Tagesordnung. Außerdem gibt es innovative Navigationslösungen (Blue&Me und TomTom-Vorbereitung), um auch ja immer rasch ans Ziel zu gelangen.

Effizienz freilich spielt auch eine gewichtige Rolle – da kommt der neue 2,3-Liter-Selbstzünder mit der Start-Stopp-Anlage gerade richtig. Er bietet ordentlich Punch, um den Nutzesel auch mal hurtig Steigungen hinauf zu jagen; dabei bleibt er stets kultiviert in seinen Lautäußerungen. Das neue Modelljahr verzeichnet eine Verbrauchsreduktion von ordentlichen zehn Prozent – ein zugkräftiges Argument für kühle Rechner. Um leistungsverwöhnte Kunden zu ködern, stellt der Hersteller drei Liter Hubraum mit 205 Pferdchen bereit, während Basis-Käufer mit 106 PS auskommen müssen. Drei Ausstattungslinien (Daily, Daily Plus und Daily Top) stehen zur Wahl, wobei der Topliner mit Klimaautomatik und einem Komfortsitz aufwartet. Frei Haus verfügt der Daily über ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe – auf Wunsch werden die Übersetzungswechsel automatisch vollzogen, um den Aufenthalt an Bord noch etwas entspannter zu gestalten. Freunde alternativer Antriebe dürften sich mit dem zugkräftigen Elektro-Daily anfreunden. Eine kleine Ausfahrt bescheinigt dem Stromer ordentlichen Vortrieb – bis zu 80 KW Spitzenleistung mobilisiert das E-Aggregat; die Geschwindigkeit wird indes auf 70 km/h begrenzt, ganz im Sinne der Reichweite. Und diese beträgt derzeit maximal 130 km.