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Unter tausend Kilogramm Leergewicht? Anno 2011 so gut wie unmöglich, selbst sicherheitsund komfortverwöhnte Kleinwagen wuchten mit Airbags und Schutzstreben, aber auch immer mehr Elektromotoren für Servofunktionen nicht selten bis zu 1,3 Tonnen auf die Waage. Das muss nicht sein, der neue Micra macht es vor: Nur 940 kg wiegt das Basismodell. Dessen 1,2-Liter kommt nun mit drei statt vier Zylindern aus, läuft aber keineswegs unkultivierter. Der Vortrieb geht für einen Stadtwagen völlig in Ordnung – sicher, besondere Fahrleistungen darf man nicht erwarten. Dafür liegt der Schalthebel satt in der Hand und lässt sich leichtgängig bewegen. Gewachsene Abmessungen sowie der größere Radstand sorgen dafür, dass auch mal längere Strecken ohne Verdruss abgespult werden können, sogar auf der Rückbank.

Dennoch kratzt der Fronttriebler noch lange nicht an der Viermeter-Grenze – er misst kompakte 3,78 m, was ihn ideal für die City macht. Ordentliche Stühle wahren ein Mindestmaß an Komfort; freilich verfügt auch der jüngste Nissan- Spross über zahlreiche Features, die selbst in mancher oberen Mittelklasse fehlen – dazu gehören beispielsweise Freisprechanlage oder schlüsselloses Schließsystem. Außerdem gibt es neuerdings auch ein integrales Bildschirm- Navigationssystem, das dem Kleinwagen gut zu Gesicht steht. Ach ja, derzeit liefert das Basismodell 80 PS – eine 98 PS-Variante wird demnächst folgen, aber statt mehr Hubraum und Zylinder wird die Power über einen Kompressor und Direkteinspritzung generiert – ganz im Sinne der CO2-Bilanz. Ab 9.025 Euro netto ist der schicke Stadtflitzer zu haben.