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Sprit ist ein kostbares und teures Gut, daher ist entscheidend (und das gilt für Fuhrparkbetreiber umso mehr), dass der Liter so gut als möglich genutzt wird. In der Mittelklasse gelingt das inzwischen hervorragend – beispielsweise mit dem Mercedes C 220 CDI. Hier sorgen stämmige 400 Nm und 170 PS für kräftigen Durchzug – selbst mit der angepassten Gesamtauslegung für gedämpften Durst klappt das wunderbar, wie erste praktische Runden gezeigt haben. Der gemittelte 100-Kilometer-Wert fällt mit 4,4 l nun deutlicher unter die Fünfliter-Marke als bisher, das ist ein gewaltiges Wort. Dabei ist die nach wie vor kommod ausgelegte C-Klasse alles andere als Magerkost. Der aktuelle Jahrgang glänzt außerdem mit neuen Assistenzsystemen, die man bisher allein aus höheren Sphären kannte. Da gehört die bis zum Stillstand herunterbremsende Distronic Plus sicher zu den angenehmen Features, vor allem im stockenden Berufsverkehr.

Vom Grundcharakter hat sich der Mittelklässler aus Schwaben nicht verändert – er ist ganz Komfort-Oase mit der markentypisch präzisen Servolenkung. Die Dämpfer-Ausrichtung entspricht eher sanften als drahtigen Kriterien, so soll es sein. Ordentlich Platz verdirbt auch fülligeren Insassen die Freude an langen Fahrten kaum; Pre-Safe wacht jetzt außerdem über die Passagiere, es gibt den aus der E-Klasse bekannten Müdigkeitssensor, ein Warnsystem für missachtete Fahrzeuge im toten Winkel sowie einen aktiven Spurhalte-Assistenten. Auch auf Internet-Zugang müssen C-Klasse-Kunden künftig nicht mehr verzichten. Für den C 220 CDI werden 30.975 Euro netto aufgerufen – darin sind neben der vollen Sicherheitsrüstung auch Freisprech-Einrichtung, Klimaautomatik, Radio mit CD-Player und ein teilelektrisch verstellbarer Sitz enthalten.