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Der Pkw-Flottenmarkt hat sich in den ersten sechs Monaten zunehmend erholt. Die Halbjahresbilanz fällt nach zähen Monaten der Wirtschaftskrise endlich wieder positiver aus. Jedoch ist gleichzeitig auch das lange Zeit zementierte Verhältnis der Marktanteile 80 zu 20 zwischen deutschen Herstellern und Importeuren auf dem Flottenmarkt etwas aufgeweicht. Immer häufiger scheinen Importeure nun auch verstärkt in Car Policies berücksichtigt zu werden, wo bis dato ausschließlich „deutsch“ gefahren wurde. Hauptgrund dafür dürfte das gewachsene Kostenbewusstsein in vielen Unternehmen sein.

Im User Chooser-Bereich, wo sich der Dienstwagenfahrer auch einmal etwas mehr Individualität gönnen kann und der Preis nicht zwangsläufig an erster Stelle steht, hat auch der Automobilhersteller Volvo gute Chancen, zum Zuge zu kommen. Wer viel Wert auf Premium, hohe Sicherheitsstandards und viel Serienausstattung legt, kommt innerhalb der Importeure an den Schweden kaum vorbei.

Das Angebot bei Volvo ist durchaus vielseitig. Das kleinste Modell ist das Kompaktklasse- Modell C30, etwas größer sind die viertürige Limousine S40 und der Kombi V50. In der Mittelklasse stehen der kürzlich neu auf den Markt gekommen S60 als Limousine und der V70 als Kombi zur Auswahl. Das Flaggschiff ist die S80 Oberklasse-Limousine, und bei den SUV bietet Volvo die Modelle XC60 und XC90 an.

Besonders dem Trend der Zeit entsprechen die verbrauchsoptimierten DRIVe-Modelle, die sich durch sehr niedrige CO2-Emissionen und Verbrauchswerte auszeichnen. Die Spritsparvariante V50 DRIVe mit 80 kW (109 PS) wird beispielsweise mit einem CO2-Wert von 104 Gramm pro Kilometer angegeben, das entspricht einem Verbrauch von 3,9 Liter auf 100 Kilometer. Dies wird lediglich vom C30 getoppt, der als DRIVe- Modell (80 kW / 109 PS) sogar mit nur 99 Gramm CO2-Ausstoß angegeben wird. Solche Fahrzeuge weisen zurzeit durchgehend steigende Bestellquoten auf: Bei Volvo sollen teilweise die Verkaufszahlen schon weit mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens ausmachen.

Eine andere Alternative, die Umwelt weniger stark zu belasten, sind die sogenannten Flexi- Fuel-Modelle. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, die sowohl mit Benzin, als auch mit dem schadstoffarmen Bio-Ethanol (E85) betrieben werden können. Bei diesem Antriebskonzept sinken die CO2-Emissionen im Ethanol-Betrieb um bis zu 80 Prozent. Zudem handelt es sich um einen erneuerbaren Brennstoff, der sich aus jeder Art von Biomasse gewinnen lässt, wie etwa aus Zuckerrüben, Getreide, Holz oder Sonnenblumen.

Zwar ist ein stetig wachsendes Interesse an umweltfreundlichen Autos zu beobachten, allerdings ist die Höhe der TCO auch weiterhin einer der ausschlaggebenden Faktoren. Bei unserer Auswahl an flottenrelevanten Volvo-Modellen reichen die Kosten für das Full Service-Leasing von 434 Euro für den Volvo C30 DRIVe bis 940 Euro für den XC90 3.2-Liter-Benziner (bei 30.000 Kilometer / 36 Monate Laufzeit). Für den Volvo XC60, den Verkaufsschlager im Flottengeschäft der Schweden, müssten bei gleichen Rahmenbedingungen so beispielsweise Gesamtkosten (inklusive Treibstoff) von rund 760 Euro für die DRIVe-Variante (120 kW / 163 PS) veranschlagt werden.

Auch Downsizing kann sich lohnen: Würde die Motorisierung beim Volvo V70 von 120 kW (163 PS) auf 80 kW (109 PS) gesenkt werden, könnte eine monatliche Gesamtersparnis von fast 100 Euro erzielt werden. Weitere detaillierte Angaben unter anderem zu den Leasingraten, Treibstoffkosten und Restwerten finden Sie in der Tabelle.