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Generell hält Lars-Henner Santelmann, Vertriebsvorstand der VW FS AG und Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Leasing GmbH, es für besonders sinnvoll, wenn das Kraftstoff- und CO2-sparen im Fuhrpark beginnt: Denn unter Berücksichtiung der Fahrleistung hat ein Flottenfahrzeug einen fast zehnfachen Hebel auf den Klimaeffekt gegenüber einem Privatwagen. Außerdem: In den Fuhrparks werden die Fahrzeuge im Schnitt alle drei Jahre neu gekauft, so dass die sparsamen Flottenfahrzeuge dann auch schnell im Privatmarkt für CO2-Reduktion sorgen können.

Volkswagen Leasing als mit gut 600.000 aktuellen Leasingverträgen im Bestand wohl größter Player im Markt, verzeichnet ohnehin eine stark steigende Nachfrage nach CO2-optimierten Fahrzeugen: Allein in den ersten 9 Monaten 2010 hat sich die Anzahl der BlueMotion, Greenline, Ecomotive oder „e“-Modelle der Volkswagen-Gruppe auf rund 25.000 Verträge mehr als verdoppelt und liegt damit bereits bei knapp fünf Prozent im Gesamtbestand.

Und so funktioniert das Umwelt-Programm von Volkswagen Leasing: Der Fuhrparkleiter least emissionsreduzierte Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns über die Volkswagen Leasing GmbH. Hieraus leistet die Volkswagen Leasing GmbH einen Projektbeitrag an den Naturschutzbund NABU, der das eingenommene Geld in die Renaturierung deutscher Moorlandschaften investiert. Denn Moore sind für den Klimaschutz von besonderer Bedeutung: Sie binden doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt zusammen. Nebenbei wirken sie durch die großen Wasserflächen auch noch positiv gegen die Erwärmung der Erde. Der durch den Award „Die grüne Flotte“ errechnete Projektbeitrag an die NABU kommt übrigens noch obendrauf – je mehr Fuhrparks sich also beim nächsten Award beteiligen, desto mehr Geld für die Umwelt stellt Volkswagen Leasing bereit. Dabei wird es nach oben keine Einschränkungen geben, wie Lars-Henner Santelmann auf der Veranstaltung versichert hat: Das Engagement für Umwelt und Kraftstoffersparnis ist seitens Volkswagen Leasing wirklich ernst gemeint.

Beim Kauf von CO2-reduzierten Fahrzeugen erhält der Käufer neben der Reduzierung der Betriebskosten des Fuhrparks also quasi kostenlos on top einen nachhaltigen Imagegewinn durch ein dokumentiertes Engagement für die Umwelt.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs können sich übrigens nicht nur sehen lassen, sie rechnen sich auch für den Fuhrparkleiter: Durch die den Einsatz von CO2-reduzierten Fahrzeugen in Kombination mit flankierenden Maßnahmen in den Fuhrparks wie Spritspartraining und CO2-Reporting über Tankkarten und FleetCARS haben die 53 teilnehmenden Unternehmen ihren Kraftstoffverbrauch im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich einen ganzen Liter auf 6 Liter reduziert, das sind satte 16,67 Prozent Ersparnis an Kraftstoffkosten und CO2!

Prämiert wurden: Die größte prozentuale Kraftstoffersparnis (hier gewann Vodafone mit stattlichen -6,3 Prozent), der geringste Durchschnittsverbrauch in der Flotte (der Preis ging an Schlecker, mit einem Schnitt von 5,8 Litern) sowie der größte Anteil verbrauchs- und emissionsreduzierter Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns (dieser Preis wurde gesplittet in Flotten mit mehr als 100 Fahrzeugen (hier gewann Hilti mit 54,7 Prozent) und Flotten mit weniger als 100 Fahrzeugen (dieser Preis ging mit 54,2 Prozent an die ZEG).

Neben der eingesetzten „Hardware“ im Fuhrpark, nämlich CO2-reduzierte Fahrzeuge, ist natürlich die „Software“ ganz entscheidend: Der Fahrer. Olaf Tschimpke, Präsident des NABU sieht hier nur ein Problem: „In Deutschland kann man den Menschen vieles sagen, aber nicht, dass sie nicht Auto fahren können!“ Hier hilft also oft nur das angeleitete selber erleben bei Spritspartrainings. Hat aber erst einmal ein „Aha-Erlebnis“ bei dem Fahrer stattgefunden, wandeln sich oft einstige Spritverschwender zu wahren Sparfüchsen, weil man natürlich immer noch ein bisschen besser werden will. Auch als die Kollegen: Spr it sparwet tbewerbe motivieren zusätzlich, und wichtiger als der erste Preis ist die für alle sichtbare Platzierung am schwarzen Brett.