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Wie ist der Ford S-Max eigentlich einzuordnen, da doch schon der Galaxy die “Minivan”- Kategorie besetzt? In Länge und Breite (runde 4,8 Meter) jedenfalls tun sich die beiden Lademeister mit PKW-Flair nicht viel, während der S-Max mit einer Höhe von 1,66 Metern wahrlich tief daherkommt. Also ist klar: Er ist eindeutig die sportliche Van-Ausführung, was auch das Leistungsspektrum aufzeigt. Hier aber geht es um die recht frische Zweiliter- Dieselversion mit 163 Pferdchen in Kombination mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe. Damit ist der 1,7-Tonner, der übrigens über 2.000 Liter Ladegut einpacken kann, bestens motorisiert. Zwar verspürt man nicht unbedingt das Bedürfnis, an Ampelrennen teilzunehmen, allerdings schiebt der Fronttriebler bei Einsetzen des Turbos mit deutlichem Nachdruck in die Vertikale.
Ferner überzeugt der Commonrail durch hervorragende Laufkultur; von Nageln oder harter Verbrennung ist selbst nach dem Kaltstart nichts zu hören. Und sonst? Die Wohnstube präsentiert sich klar und aufgeräumt, wenngleich die Bedienung des Bordcomputers über das per Lenkstockhebel gesteuerte Menü etwas Gewöhnung erfordert. Dafür glänzt der Kölner durch gute Verarbeitung sämtlicher Materialien und strahlt eine satte Portion Solidität aus. Darüber hinaus herrschen gute Platzverhältnisse, und die Dämpfung zeigt sich von der milden Sorte, so dass die Insassen von Straßenunebenheiten wenig mitbekommen. Mit einem Basispreis von 27.185 Euro netto gestaltet sich die mittlere Dieselversion bezahlbar und mit dem Wesentlichen ausgestattet – Klimaanlage wie Radio sind nämlich ab Werk vorhanden.