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Die ersten Monate des neuen Jahres haben gezeigt, dass Importeure wie Seat ihre Hausaufgaben gemacht haben und jetzt vor allem von der steigenden Nachfrage bei kleineren Unternehmen nach neuen Fahrzeugen profitieren können. Im Falle Seat heißt dies sogar eine Verdoppelung der Verkaufszahlen im ersten Quartal 2010. Solche Werte erreicht gegenwärtig kaum ein zweiter Anbieter, ganz gleich ob heimischer Automobilhersteller oder Importeur. Das Erfolgsrezept Seat scheint dabei ganz einfach: Volkswagen-Technik gepaart mit einem frischen Design und niedrigen TCO.

Klein aber oho! So treffend lässt sich das Produktportfolio der spanischen Importmarke Seat zusammenfassen. Es stehen zwar „nur“ fünf verschiedene Modellreihen im Angebot, diese haben es aber in sich. Nahezu alle Fahrzeuge wurden in den letzten eins bis zwei Jahren überarbeitet. Mit dem 2009 auf den Markt gekommenen Seat Exeo, ist der Hersteller nun auch mit einem äußerst flottenrelevanten Fahrzeug in der Mittelklasse vertreten. Neben dem Exeo, den es auch als Kombi gibt, verkauft sich ansonsten noch der Seat Ibiza sehr gut im gewerblichen Bereich. Hier ist die Nachfrage vor allem bei ambulanten Pflegediensten hoch, da das Fahrzeug gerade in der spritsparenden Ecomotive-Version (siehe FM 1/10 Kostenvergleich Seite 39-42) sehr konkurrenzfähig in den monatlichen Gesamtbetriebskosten liegt. Hinzu kommt, dass es dieses Fahrzeug nun auch bald als praktische Kombi-Variante geben wird.

Das günstigste Seat-Modell bezüglich der Leasingkosten mit 376,73 Euro (30.000 Kilometer / 36 Monaten) ist die bereits angesprochene Ibiza Ecomotive-Version mit 3 Zylindern (59 kW / 80 PS). Der Neupreis liegt hier bei 12.731 Euro netto. Den ebenfalls sehr nachgefragten Seat Exeo gibt es als 2.0 TDI unter anderem mit 88 kW (120 PS), 105 kW (143 PS) und 125 kW (170 PS). Die Preise beginnen bei den Kombi-Versionen bei circa 22.500 Euro netto, liegen also um bis zu 5.000 Euro günstiger als bei vergleichbaren Premium-Fahrzeugen. Downsizing auf einen kleineren Motor kann sich beim Exeo / Exeo ST lohnen: Der Wechsel vom stärksten Motor auf den mittleren bringt bei 36 Monaten und 30.000 Kilometer monatlich bis zu 50 Euro. Vom mittleren auf den kleinsten immerhin noch einmal 10 Euro.

Fazit: Ausgereifte Volkswagen-Technik, frische Modelle und niedrige monatliche Betriebskosten, begründen offenbar den aktuellen Erfolg im Flottengeschäft.