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Der Umweltgedanke und vor allem natürlich der Kosteneinsparungswille war in vielen Fuhrparks noch nie so hoch wie zur Zeit. Neue CO2- Obergrenzen für die Fahrzeug-Flotte oder Bonus/Malus-Systeme für den User Chooser-Bereich sind eindeutige Anzeichen für diesen immer mehr an Bedeutung gewinnenden Trend. Neben den sogenannten Eco-Modellen sind vor allem alternative Antriebskonzepte die Antwort der Autobranche auf die wachsenden Forderungen nach umweltfreundlichen Fortbewegungsmitteln.

Flottenmanagement hat aus diesem Anlass im Rahmen des Specials einmal alle fuhrparkrelevanten Modelle mit solchen umweltfreundlichen Motoren zusammengestellt und nach Fahrzeugsegmenten von Minis bis Nutzfahrzeuge aufgelistet. Insgesamt kamen so etwas über 70 Modelle von 19 Automobilherstellern zusammen. Mit neun verschiedenen Herstellern befinden sich dabei mit Abstand die meisten in der Kompaktklasse.

Da nach jetzigem Stand rein elektro- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge noch nicht die volle Praxistauglichkeit erreicht haben, kamen bei der Auswahl insgesamt vier verschiedene Technologien in Frage: Autogas (LPG), Erdgas (CNG), Bioethanol (E85) und Hybrid. Mit 29 verschiedenen Modellen, innerhalb unserer Liste, stehen dem Fuhrparkbetreiber bei LPG die meisten Fahrzeuge als Option zur Verfügung. Mit etwas Abstand folgen CNG (18 Modelle), Bioethanol (13) und Hybrid (12). Gerade bei letzterem hat sich mittlerweile einiges getan. War lange Zeit nur der Toyota Prius wirklich wettbewerbsfähig, sind nun auch vor allem in der Oberklasse und im SUV-Segment mit BMW (X6, 7er) Mercedes-Benz (S 400), Lexus (RX 450h, LS 600h) und Porsche (Cayenne) namhafte Hersteller vertreten.

Mit Hilfe von LeasePlan konnten für die meisten der ausgewählten Modelle die monatlichen Full Service-Leasingraten beziehungsweise Gesamt-Betriebskosten (30.000 Kilometer / 36 Monate) kalkuliert werden. Steht für den Fuhrparkleiter das Segment fest, kann er so die verfügbaren Fahrzeuge auf einen Blick miteinander vergleichen und sich für das jeweils kostengünstigste Modell, das für seinen Fuhrpark in Frage kommt, entscheiden. Neben den TCO spielen häufig aber auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise die Reichweite. Hier vergrößert sich bei allen vier Varianten in der Regel die maximale Reichweite gegenüber reinen Benzinern. Wird ausschließlich mit dem alternativen Treibstoff gefahren, hat jedoch häufig LPG die Nase vorn gegenüber CNG.

Fazit: Die Zusammenstellung der verschiedenen Fahrzeuge hat gezeigt, dass es in jedem Segment eine ausreichend breite Auswahl an Modellen mit umweltfreundlicheren Antrieben gibt. Einige Fahrzeugkategorien sind allerdings auf bestimmte Technologien (noch) stärker fokussiert, wie Erdgas im Nutzfahrzeugbereich, da sich hier die mehr Tanks am besten Unterflur anbringen lassen. Insgesamt hat sich in den letzten Jahren einiges getan, so dass mittlerweile viele Fuhrpark-Anforderungen auch durch Fahrzeuge mit Alternativen Antrieben abgedeckt werden können. Wie die Tabelle zeigt, lohnt sich dabei der genaue Vergleich, denn die Gesamt-Betriebskosten können je nach Segment und Antriebskonzepten schnell auch einmal bis zu zweihundert Euro an Differenz pro Monat betragen.