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Große SUV haben es in diesen Zeiten besonders schwer, denn angesichts hoher Spritpreise und Diskussionen über Umweltbelange werden sie nicht eben beliebter. Daher müssen die Hersteller gegensteuern und potenziellen Käufern besonders eindringlich klarmachen, dass es mit dem Kraftstoffkonsum gar nicht zwingend so wild sein muss. Audis Q7 beispielsweise ist so ein Kandidat. Die schieren Abmessungen dürften Sparfüchse bereits abschrecken. Wobei die Vokabel “Sparfüchse” relativ zu verstehen ist, denn günstig ist das mächtige Audi-SUV ja ohnehin kaum. Wer sich aber über jeden eingesparten Tropfen Kraftstoff freut, freut sich auch über die Nachricht, dass der stark modifizierte Dreiliter-Commonrail 1,7 Liter Diesel weniger verfeuert. Die Leistung von 240 Pferdchen bleibt erhalten, so dass man nicht mit Temperamentmangel rechnen muss.

Satte 550 Nm Drehmoment schon ab 1.750 Touren schieben den Q7 druckvoll an, mehr wäre Überfluss. Ohne merkliche Anfahrschwäche setzt sich das Trumm in Bewegung; bei Bedarf rennt es locker über 200 Sachen, während man kommod reist und sich bei niedrigen Innengeräuschen problemlos unterhalten kann. Freilich ist der Sechszylinder anhand der Klangfarbe als Selbstzünder auszumachen, was aber keineswegs als störend empfunden wird. Wer partout einen Benziner möchte, findet künftig nur noch V6-Ausführungen. Während der V8-Diesel weiterhin angeboten wird, setzen die Techniker beim Otto auf mechanische Aufladung. Zwei Dreiliter-V6 mit 272 respektive 333 PS (bekannt aus S4) sollten auch Leistungsfreunden angemessene Motoren-Ware liefern.