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Der Toyota Verso zeichnet sich durch viele Optimierungen vor allem im Detail aus. Diese stetige Verbesserung in kleinen Schritten wollen die Japaner auch durch einen veränderten Namen unterstreichen. Denn bislang hieß der Wagen Corolla Verso – jetzt jedoch nur noch Verso. Teilte sich das Vorgängermodell noch mit dem Corolla die Plattform, so basiert der neue Verso nun auf dem größeren Avensis. Mit einer Länge von 4,44 Meter ist das Auto so zwar sieben Zentimeter länger geworden, passt aber trotzdem immer noch von seinen Ausmaßen zu den anderen Kompaktvans.

In diesem Segment spielt das Design eher eine untergeordnete Rolle, da Vans aufgrund ihrer kastenartigen Architektur häufig keine Schönheiten sind. Bei der dritten Generation des Toyota Verso ist dies anders. Wie schon beim Vorgänger ist die Außenhülle ein gelungener Kompromiss aus hohem Nutzwert und ansprechender Linienführung. Auf Spielereien, wie beispielsweise verschnörkelte Scheinwerfer an Front und Heck, wurde zudem verzichtet. Stattdessen ist die Karosserie nun noch stärker geprägt durch einen Mix aus geraden und geschwungenen Sicken.

Im Innenraum gibt es reichlich Platz, speziell die hinteren Passagiere genießen viel Beinfreiheit – vor allem wenn die Sitzbank in Längsrichtung zurückgeschoben wird. Überhaupt ist das Sitzkonzept die große Stärke des Verso. Relativ einfach lässt er sich von einem Siebensitzer, mit kurzreisetauglicher Bank in Reihe drei, in einen Mini-Transporter mit gänzlich ebener Ladefläche verwandeln. Maximal passen dann 1.696 Liter in den Verso.
Während der Fahrt erweist sich die Federung als ausgewogen und angemessen komfortabel. Die Lenkung ist präzise, die Kurvenlage sicher. Rasche Richtungswechsel sollten jedoch die Ausnahme bleiben, denn bei Vans neigt der Fahrzeugaufbau aufgrund eines höherliegenden Schwerpunktes eher zum Schwanken.

Das Basismodell gibt es ab 17.857 Euro netto. Sieben Airbags (Kopfairbags reichen jetzt bis in die dritte Sitzreihe), ESP, ABS, LED-Heckleuchten und eine Gangwechselanzeige bei den Modellen mit Schaltgetriebe gehören zur Serienausstattung. Eine Klimaanlage ist ab einem Aufpreis von 1.008 Euro netto erhältlich, und das sogenannte Easy-7-Sitzsystem, mit dem sich insgesamt 32 verschiedene Innenraumkonfigurationen herstellen lassen, gehört ab dem Ausstattungsniveau Life (Aufpreis 2.059 Euro netto) zum Lieferumfang.

Fazit: Der Toyota Verso kann die Bedürfnisse eines Dienstwagenfahrers stillen, der in seiner Freizeit die Interessen einer mehrköpfigen Familie befriedigen muss. Nahezu 1.700 Liter maximales Ladevolumen liegen in der Klasse überdurchschnittlich und verwandeln das Fahrzeug bei Bedarf in einen echten Lademeister.