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Mitsubishi kann auf eine lange Tradition des Autobaus zurückblicken, fertigte man doch bereits 1917 das erste Serienautomobil Japans. Die aktuelle Modellpalette ist recht umfangreich, wobei in Deutschland sechs Fahrzeugmodelle erhältlich sind, hauptsächlich Pkw, die alle wesentlichen Einsatzbereiche eines Fuhrparks abdecken.

Der neueste Mitsubishi ist der seit November erhältliche Kleinwagen Colt, welcher dem Trend zu kleineren und damit auch verbrauchsärmeren Pkw Rechnung trägt. Dessen Benziner schlucken durchschnittlich zwischen zwischen 5,5 und 6,2 Liter auf 100 Kilometer, der Dieselmotor mit 70 kW/95 PS benötigt sogar nur 4,6 Liter bei einem CO2-Ausstoß von 121 g/km. In bundesdeutschen Flotten finden sich auch der ebenfalls modernisierte Lancer, welcher als Limousine, Sportback (Fünftürer mit Fließheck) oder dem nicht mehr neu aufgelegten Kombi angeboten wird. Für Transportaufgaben empfiehlt sich der Grandis, fasst sein Kofferraum doch 1.545 Liter. Sein 103 kW/140 PS Dieselmotor begnügt sich nach Herstellerangaben mit 6,6 Litern. Eher für das User-Chooser Segment interessant sind die beiden Geländewagen Pajero und der aktuellere Outlander. Für spezielle Transportaufgaben hingegen kann der Käufer auf den Pickup L200 zurückgreifen, der allerdings in unserer auf Pkw fixierten Liste nicht erscheint.

Preislich betrachtet starten die Japaner bei 9.235 Euro netto mit dem Colt 1.1 MPI Benziner, er weist auch bei 50.000 Kilometern p.a. mit 602,32 Euro noch die niedrigsten Gesamtkosten auf. Das günstigste Dieselmodell ist der bereits erwähnte verbrauchsarme Colt 1.5 DI-D mit 70 kW/95 PS zu einem Preis von 14.277 Euro netto.
Für den Lancer in seinen drei Karosserievarianten sind leider noch nicht alle Motorisierungen kalkulierbar, die hier aufgeführten können aber als ein erster Einblick gelten. Beim Van Grandis ist die Frage ob Diesel oder Benziner relativ leicht zu beantworten: In den Gesamtkosten ist bei allen Laufleistungen der einzige Dieselmotor mit 103 kW/140 PS zwischen 88 und 130 Euro günstiger als der Benziner. Vergleicht man den kleinen 103 kW/140 PS Selbstzünder des Outlander mit dem 125 kW/170 PS Benziner ist der Diesel unabhängig von der Laufleistung stets günstiger, der stärkere 115 kW/156 PS Diesel ist bei einer Laufleistung von 50.000 Kilometern p.a. in den Gesamtkosten um 36 Euro günstiger als die Ottomotor-Variante. Am deutlichsten fällt der Unterschied beim Anfang 2007 eingeführten SUV Pajero auf: Bereits bei jährlichen 20.000 Kilometern muss man inklusive Treibstoff für den Otto-Motor 388 Euro mehr zahlen, mit steigender Laufleistung wird die Differenz größer.