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Das festeingebaute Navigationsgerät gilt nach wie vor als Klassiker im Dienstwagen. Die altbekannten Vorzüge „gute Bedienungsergonomie“, weil praktisch erreichbar, gut ablesbar und sicher in der Mittelkonsole verbaut, „restwertsteigernd“ und „präzise Wegführung“ durch Verbindung mit der Antriebswelle sprechen eindeutig dafür. Bei vielen Fahrzeugmodellen kann das Navi aus den Sonderausstattungslisten dazu geordert werden, doch muss für ein einfaches DVDNavigationsgerät nicht selten ein Betrag von 1.500 Euro netto und mehr investiert werden.

Eine Nachrüstlösung im Doppel-DIN-Format präsentierte jüngst der Hifi- und Navigationsspezialist Pioneer, sämtliche audiovisuellen Entertainment- Qualitäten inklusive. Zwei wichtige Voraussetzungen für eine Empfehlung erfüllt das AVIC-D3 auf Anhieb: die erste Zieleingabe funktioniert problemlos, denn über das 6,1 Zoll große Touchpanel lässt es sich intuitiv bedienen, das Benutzermenü erscheint übersichtlich und logisch aufgebaut.

Die wichtigsten Funktionen lassen sich unaufwändig finden und starten, selbstdefinierbare Schnellzugriffsfunktionen auf dem Kartenmenü erleichtern den Vorgang erheblich. Weiterer Bonuspunkt: unsere Verlagsadresse kennt die Software (das ist nicht immer der Fall) und berechnet zügig die Strecke. 8,5 GB Daten für ganz Europa werden auf 2 DVDs mitgeliefert.

Auch der Zielführung, ein weiteres wesentliches Kriterium, konnten wir bedenkenlos folgen, dank TMC-Stauumfahrung ohne größeren Zeitverlust. Die Ansagen werden frühzeitig deutlich erteilt und mittels einer Balkenanzeige beziehungsweise Distanzangaben präzisiert, auch der übernächste Richtungswechsel wird angezeigt.

Die Kartendarstellung kann per Zoomstufe vergrößert werden, verbleibende Strecke beziehungsweise Fahrzeit oder Ankunftszeit erscheinen an gut ablesbarer Stelle. Wird eine Routenneuberechnung erforderlich, erfolgt diese unmittelbar.

Die Anschlussmöglichkeiten und Zusatzfunktionen des AVIC-D3 sind reichhaltig. Entertainment bietet der DVD-Player, der sämtliche silberne Scheiben, ob CD-RW oder DVD-RW mit den gängigsten Formaten WAV, MP3, WMA, AAC oder DivX abspielt. Ist die Routenführung einmal eingegeben, kann die Karten-DVD entnommen werden, da die Navigation aus dem internen Speicher abläuft. Ein iPod-Anschluss ermöglicht das Abspielen des kompletten iPod-Inhalts (Kabelverbindung optional), die Bedienung ist analog der des Players aufgebaut. Nicht zuletzt ist natürlich ein Radio integriert. Ein MOSFET-Verstärker, ein Equalizer, eine Subwooferweiche und drei Vorverstärkeraufgänge runden die indivduelle Klangvorliebe ab.

Des Weiteren lässt sich ebenfalls eine Rückfahrkamera einbauen, die das 6,1-Zoll Display nutzt. Auch können weitere Monitore für die Kopfstützen angeschlossen werden. Eine Diebstahlsicherung für das gesamte Gerät bietet ein persönliches Codewort, das bei Trennung von der Stromversorgung eingegeben werden muss.

Nette Features: der Begrüßungsbildschirm kann mit Bildern, beispielsweise Firmenlogos individualisiert werden, Tastaturbeleuchtung und Bildschirm- Farbschemata können in 32.768 möglichen Farben eingestellt werden. Eine Bluetooth- Freisprechfunktion steckt in der Modellvariante AVIC-D3BT, mit der bis zu fünf Telefone registriert und bedient werden können. Das Pioneer-Navigationsgerät der neuesten Generation wird über den Fachhandel und über ausgewählte Autohäuser vertrieben und kann dort auch eingebaut werden. Eine rückstandslose Rückrüstung stellt kein Problem dar. Die Kosten liegen bei 1.177 Euro netto mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Für den Einbau werden rund 100 Euro berechnet. Eine Liste der Fahrzeuge, für die der Doppel DIN-Einbauadapter (im Preis inbegriffen) erhältlich ist, finden Sie in der Produktbeschreibung auf www.pioneer.de .