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Räder – das Thema in dem nach aller Dienstfahrzeug- möglichen Emotion die pure Vernunft gebündelt auf die Straße gelangt. Schließlich geht es in erster Linie um die Sicherheit. Meist schränkt die Car Policy ein, oft auch die Vorgaben der Leasinggesellschaft, so dass die Winterfelge das Ergebnis einer Kosten-Nutzen-Rechnung darstellt, das da heißt Stahlfelge.

Überkommen ist die Zeit, in der Salz und sonstige Winterzusätze der Leichtmetallfelge schadeten, so dass „nur“ noch der Preis ein vordergründiges Argument dagegen darstellen könnte. Und auch das Preisargument scheint entkräftet, denn sobald eine Zierblende der Stahlfelgen abhanden kommt und Ersatz nur im Viererpack geordert werden kann, wie ein Fuhrparkleiter kürzlich berichtete, ist der Preisvorteil dahin.

Auch die Leasingfirmen berichten von einer steigenden Nachfrage nach Alufelgen, nicht zuletzt, weil bestimmte Premiumfahrzeuge nur noch mit Alufelgen vorgesehen sind. Ob in der Erstausrüstung oder nachgerüstet, gewählt werden hauptsächlich preisgünstige, einfachere Alufelgen, schließlich gilt es hier weiterhin, das Unternehmen zu repräsentieren und den Auftritt des Fahrzeug dezent zu unterstreichen. Kompletträder liegen im Trend, schließlich entsteht im Paket generell ein Preisvorteil. Und um

Kompletträder noch günstiger anbieten zu können, setzt z.B. Top Service Team auf ein Konzept, das auf günstigen Einkaufskonditionen kombiniert mit einer eingespielten Logistik im eigenen Hause beruht. Somit kann eine finanzielle Annäherung des Alurads an das Stahlrad erreicht werden. Die Grafik zeigt, wie sich die Zentralfertigung beim eigenen Gesellschafter gegenüber dem Einzelkauf in der Station preislich auswirkt. Im Visier befinden sich Eigenfuhrparks und Leasinggesellschaften, die den Alu-Vorteil an ihre Kunden im Full-Service-Leasing weitergeben können.

Die Menge beeinflusst den Preis, und alles, was quasi Inhouse erledigt werden kann, wirkt sich in dem Fall positiv auf den Preis aus. So übernimmt der saarländische Gesellschafter Reifen Kiefer die Zentralfertigung, also den Zusammenbau der Kompletträder und kann den Kunden innerhalb von 48 Stunden bedienen. Über Erfahrung verfügt man bereits reichlich, in der Wintersaison 2005/ 2006 konnten 330.000 Kompletträder produziert werden. Von Konz aus werden die bestellten Räder an die über 350 Filialen in Deutschland umgeschlagen bzw. bei Neufahrzeugen auch an das ausliefernde Autohaus gesendet.

„Vorrätig sind sämtliche Reifen- und Alufelgenfabrikate, besondere Konditionen gelten für ausgewählte und regelmäßig wechselnde Modelle, natürlich abhängig von der bestellten Kompletträder- Menge“, präzisiert Michael Nickenig, Key-Account- Manager bei Top Service Team. Außerdem kann der Kunde den Satz Winterkompletträder direkt zu seinem Neufahrzeug bestellen, welcher dann kostenlos bei seinem Top Service Team-Händler bis zum Wechsel eingelagert wird. Unser Hintergedanke bei dieser Maßnahme gilt der Entzerrung des Wintergeschäfts und der nachhaltigen Sicherung einer bedarfsgerechten Verfügbarkeit ohne saisonbedingte Lieferengpässe.