Impulse im Sechs-Minuten-Takt

Fast schon traditionell treffen sich Fuhrparkentscheider und Dienstleister Anfang November zum FleetDating!. Doch in diesem Jahr gab es eine Neuerung: Das FleetDating! siedelte von Bedburg nach Ratingen um, unweit des Düsseldorfer Flughafens. Natürlich hat sich an der gewohnt ungezwungenen Atmosphäre nichts geändert, was auch essenziell ist bei umgerechnet 640 Gesprächen, die innerhalb dieses einzigartigen geschäftlichen Speeddatings geführt werden. Auch Flottenmanagement stürzte sich als Exklusivpartner in das rege Treiben in Düsseldorf.

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32 Dienstleister und 20 Entscheider für die betriebliche Mobilität in ihren Unternehmen trafen sich zum ersten Mal am neuen Veranstaltungsort des FleetDating! – dem Leonardo Hotel Düsseldorf Airport. Die Hotelkette Leonardo Hotels Central Europe mit Hauptsitz in Berlin und mehr als 60 Hotels in Deutschland sowie über 100 weiteren Hotels in ganz Europa ist vom Namen und vom Unternehmenslogo eigentlich wie geschaffen für das FleetDating!. Denn Leonardo da Vinci wird gern als Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft bezeichnet: Die „Mona Lisa“, das „Letzte Abendmahl“ und der auf dem Logo abgebildete „Vitruvianische Mensch“ sind untrennbar mit Da Vincis künstlerischem Schaffen verbunden. Dabei malte er nach dem Credo, dass ein guter Maler die Wissenschaften kennen müsse – die Mathematik, die Optik und vor allem die Anatomie, all die Sehnen, Knochen, Muskeln und Fasern, die winzigsten Adern. Doch da Vinci war nicht nur Maler und Anatom, sondern auch Bildhauer sowie Architekt, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph – ein Alleskönner. Er entwarf Fluggeräte, Wasserpumpen und sogar ein Auto (ein selbstfahrender Wagen samt Innenleben). Im Laufe seines Lebens soll Leonardo mehr als 20.000 Seiten mit Zeichnungen und Texten gefüllt haben, etwa ein Drittel davon ist erhalten geblieben. Ein Blick auf diese Dokumente vermittelt einen Eindruck von der Präzision seiner Zeichenkunst, seiner Neugier und seiner Energie.

Diese Neugier und Energie möchte auch das FleetDating! bei den Teilnehmern wecken, denn oftmals fehlt es im Alltag am sogenannten Blick über den eigenen Tellerrand. Mit zwei Konferenzräumen für geschäftliches Speeddating und einem Raum für Vorträge wurden ideale Bedingungen geschaffen, um neue Impulse für die betriebliche Mobilität zu erhalten. Diese Kombination aus Netzwerkveranstaltung und Business-Speeddating mache das FleetDating! so einzigartig, wie Sven Wißmann, Geschäftsführer der Fidato GmbH und Veranstalter, stolz erläutert. Gleichzeitig sei auch ein kontinuierlicher Austausch der Teilnehmer und Dienstleister wichtig, damit das Event seine Funktion als „Eisbrecher“ behalte, sagte Wißmann. Volker Varol, der Ideengeber, konnte dieses Mal krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen. Das FleetDating! spricht mit wechselnden Locations immer wieder neue Mobilitätsverantwortliche und Dienstleister an. Die neue Location in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens, bietet beste Voraussetzungen für Gäste mit weiter Anreise. Kurze Sechs-Minuten-Gespräche ermöglichen einen effizienten Erstkontakt und Überblick über das Dienstleisterportfolio, um schnell zu entscheiden, ob man zueinander passt.

Damit sich „Neulinge“ und „alte Hasen“ völlig auf ihr Gegenüber konzentrieren können, hatte man sich vor ein paar Jahren bereits dazu entschieden, die Teilnehmer in zwei Gruppen aufzuteilen, die parallel in verschiedenen Räumen auf die Dienstleister treffen. Dadurch sollte vor allem der Geräuschpegel in den Räumen gesenkt werden, damit auch hierdurch für eine angenehme Atmosphäre gesorgt ist. Auch eine weitere Neuerung kam in den letzten Jahren hinzu: Die Dienstleisterkonstellationen wurden auf zwei unterschiedliche Zeiträume aufgeteilt. In Düsseldorf 16 Dienstleister am Vormittag und 16 weitere Dienstleister nach der Mittagspause. Apropos Tagesagenda ... Nach der Begrüßung durch Sven Wißmann und Milena Schmitzl sowie einer kurzen Erklärung zum Ablauf der Veranstaltung startete man auch sogleich in die ersten Runden des FleetDating!. Alle sechs Minuten erklangen die Glöckchen und signalisierten den Mobilitätsverantwortlichen, zum nächsten Dienstleistertisch im Uhrzeigersinn zu wechseln. Wer nun denkt, dass die Rechnung mit jeweils zehn Entscheidern für die betriebliche Mobilität und lediglich acht Dienstleistern in einem Raum nicht aufgeht, dem sei gesagt, dass auch hieran gedacht wurde: So standen zwei Stehtische für die Mobilitätsverantwortlichen bereit, um sich kurz zu erfrischen und neue Energie für die nächsten vier Dienstleistergespräche zu sammeln. Nach einer Stunde gab es dann auch die erste große Pause für alle Beteiligten, in der die Entscheider neben einer kleinen Stärkung und der Gelegenheit zum Netzwerken auch in den anderen Konferenzraum für das betriebliche Speeddating wechselten. Auch in der zweiten Runde ertönte die Glocke alle sechs Minuten und signalisierte den Mobilitätsverantwortlichen den Tisch zu wechseln. Nach weiteren 60 Minuten begab man sich gemeinsam in die Mittagspause, die natürlich wie geschaffen war, um das eine oder andere zuvor geführte Gespräch zu vertiefen – denn um Netzwerken geht es beim FleetDating! in erster Linie. Gegen 14 Uhr ging es zurück in die zwei Konferenzräume, wo nun andere 16 Dienstleister ihren Platz eingenommen hatten und den Erstkontakt zu den 20 Mobilitätsverantwortlichen suchten.

Auch wenn die meisten Teilnehmer wohl wegen des Business-Speeddatings gekommen waren, bot der Vortrag von Levent Simal (COO von Dataforce) im Anschluss an die Kaffeepause eine willkommene Abwechslung zu dem regen Treiben bei den Gesprächsrunden. Das Thema „Nachhaltigkeit in Fuhrparks – Aktuelle Strategien und Ausblick 2025“ regte zum Nachdenken und Diskutieren an. Dataforce prognostiziert, dass die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen 2024 um mehr als acht Prozent sinken wird, dennoch wird 2024 das drittstärkste Jahr im Flottensegment. Ein Grund: Die Hersteller im Nutzfahrzeugsegment, wie Volkswagen und Ford, verzeichnen einen starken Zuwachs. Auch die Flottenemissionsziele von 116 g/km werden bis 2024 erreicht, jedoch sinkt ab 2025 der Wert auf 94 g/km. Viele Herstellergruppen werden Schwierigkeiten haben, diese Ziele zu erreichen, und müssen mit Strafzahlungen rechnen. Gleichzeitig wollen 78 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen die Emissionen ihrer Flotten langfristig reduzieren. Größere Flotten haben ein höheres Bestreben, die Emissionen zu senken. Jedoch ist die Auswahl an BEV-Modellen oft nicht ausreichend, und das obwohl Firmenfahrzeuge ein wichtiger Faktor beim Mitarbeiterrecruiting bleiben.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages traf man sich zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant des Leonardo Hotels Düsseldorf Airport. Dabei konnten sich alle Teilnehmer noch mal in entspannter Atmosphäre austauschen. Bei wem nun Interesse geweckt wurde, der sollte sich den 13. Februar 2025 schon einmal vormerken. Dann gibt es das nächste FleetDating!, aber dieses Mal in Hamburg. Weitere Informationen hierzu werden über www.flottentermine.de sowie unsere Nachrichtenseite kommuniziert.

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