Klein, aber fein!

Interview mit Wolfgang Schmid (Vertrieb TomTom)

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Flottenmanagement: Was verbirgt sich hinter dem neuen Produkt TomTom Pro 2020

Wolfgang Schmid: Das TomTom Pro 2020 ist ein neues Driver-Terminal, das vier grundlegende Funktionen miteinander vereint. Dies sind eine Fahreridentifizierung, Fahrtenbuchfunktion, Arbeitszeiterfassung und ein Fahrverhaltensanalyse-Tool. Zielgruppe des neuen Produktes sind alle Flotten, die kein umfangreiches Navigationsgerätsystem wie unser Tom- Tom Pro 8275 anschaffen wollen, aber dennoch mehr Kontrolle über ihren Fuhrpark erhalten möchten. Mit einem Nettopreis von 129 Euro stellt es somit die Einstiegsklasse in die TomTom-Welt dar. Möchte man Apps mit auf das System aufspielen oder werden umfangreiche Navigationsdaten für das Kundenmanagement benötigt, beispielsweise in einer Serviceflotte, sind die großen TomTom-Serien besser ausgestattet.

Flottenmanagement: Was ist das grundlegend Neue an diesem Gerät

Wolfgang Schmid: Es ist vor allem die Zusammenstellung der Funktionen, die so auf dem Markt neu ist. Es gibt schon verschiedene Systeme, die das Fahrverhalten dokumentieren und auswerten. Ebenso gibt es Systeme, die eine Arbeitszeiterfassung bieten. Die Kombination der Funktionen ist aber neu. Zudem können wir die bereits vorhandenen Schlüsselsysteme von Kunden für die Arbeitszeiterfassung verwenden. Darüber hinaus arbeiten wir neuerdings auch mit dem Fuhrparkspezialisten VDO zusammen und können Nutzer von TIS-Web in unser System mit einbinden.

Flottenmanagement: Ist das Fahrtenbuch vom Finanzamt freigegeben

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Wolfgang Schmid: Das Fahrtenbuch ist finanzamtskonform. Was wir nicht garantieren können, ist, dass der Fahrer auch gewissenhaft das Fahrtenbuch führt. Das Problem haben Sie allerdings auch bei handschriftlichen Fahrtenbüchern. Unsere Lösung hat den Vorteil, dass alle Fahrten automatisch dokumentiert werden und es auch keine Probleme mit der Zuordnung von beispielsweise Tankbelegen gibt.

Flottenmanagement: Wird das System fest eingebaut? Was benötigt man sonst noch für den Betrieb des Gerätes

Wolfgang Schmid: Das TomTom Pro 2020 wird fest verbaut und mit dem bereits aus anderen Systemen bekannten Link 510 verbunden. Der Link 510 ist so etwas wie die Blackbox in unserem System und ist für die Ortung und Aufzeichnung des Fahrverhaltens zuständig. In unserem Gesamtpaket ist selbstverständlich auch Webfleet enthalten, mit dem die gesammelten Daten verwaltet werden können. Diese Daten können dann auch in ein eigenes Programm importiert werden. Dadurch spart man viel Zeit und vermeidet Fehler beim manuellen Übertragen. Auch die Abrechnung kann natürlich viel schneller angestoßen werden, denn die Arbeitszeitdaten sind dann ja auch immer sofort im System.

Flottenmanagement: Wo bekommt man das System

Wolfgang Schmid: Wir haben in der DACH-Region über 100 professionelle Vertriebspartner. Dort kann man sich die Systeme nicht nur vor Ort anschauen und sich beraten lassen, sondern auch den Einbauservice sowie die Mitarbeiterschulungen in Anspruch nehmen.

Flottenmanagement: Was gibt es noch Neues bei TomTom

Wolfgang Schmid: Da ließe sich vor allem die Kooperation mit der DEKRA Akademie nennen. Wir sammeln mit unseren Driver-Terminals nicht nur Daten, sondern werten diese mithilfe der DEKRA und der jeweiligen Flotte professionell aus. Auf dieser Grundlage können dann Schulungen in die Wege geleitet werden, denn ohne Maßnahmen nützt das beste Reporting nichts. Bei den Schulungen durch die DEKRA Akademie geht es um Sicherheit und um ökonomisches Fahren. Die genauen Inhalte der Schulung basieren auf den Daten, die mit dem OptiDrive 360 gesammelt wurden: Der OptiDrive 360 analysiert anhand von acht Leistungsindikatoren, wie dem Schaltverhalten oder dem Kraftstoffverbrauch, das Fahrverhalten des Dienstwagennutzers. Denn bei einer Schulung hat man immer ein Problem: Man schult nach dem Gießkannenprinzip, weil man davon ausgeht, dass sich jeder gleich im Straßenverkehr verhält. Mit dem 360er können sich die Coaches vorher auf die Teilnehmer einstellen, weil sie jetzt im Vorfeld wissen, bei wem es welche Probleme gibt. Somit ist das Training sehr viel nachhaltiger als ein herkömmliches Training, zudem werden auch Anreize damit geschaffen, sparsamer zu fahren.

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