Praktisch wie ein Kombi

Wer Mercedes bürgerlich-bezahlbar, nutzwertig und trotzdem maximal schick fahren möchte, kommt am CLA Shooting Brake nicht vorbei.

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Wer einen Mercedes CLA als Shooting Brake fährt, dem kommt die Vokabel „Kombi“ wohl eher nicht über die Lippen. Denn mit diesem speziellen Schwaben schwingt ein Hauch von Lifestyle mit – dieser Umstand geht zwar problemlos mit einer Portion Nutzwert einher, aber dieser Benz ist kein schnöder Kombi. Dennoch ist die Rücksitzbank im Handumdrehen umgeklappt – und schwups verschwindet die gerade im Baumarkt erworbene Leiter auch schon im Heckabteil, das immerhin fast 1.400 Liter schluckt. Dabei ist der Allrounder wahrlich kein Auto, das in erster Linie grobe Arbeiten erledigen soll, doch schön zu wissen, dass es notfalls geht. Schick aussehen und kommod Personen transportieren steht wohl an erster Stelle. Eine markante Sicke in den Flanken verleiht dem Benz etwas muskulöses, was zum elegant abfallenden Heck passt. Das prägnante Lichtdesign krönt die Arbeit der Gestalter – schade, dass man es lediglich nachts wahrnimmt. Der Innenraum ist auch nicht gerade von schlechten Eltern: Den Kniff mit dem tabletartigen TFT-Monitor kennt man zwar inzwischen ganz gut, aber die Augen erfreuen sich immer wieder daran.

Außerdem machen die klassischen Rundinstrumente Spaß, sehen sie nicht nur sportiv aus, sondern sind der Praxistauglichkeit ebenso zuträglich in Form ausgezeichneter Ablesbarkeit. Die solide Materialverarbeitung entspricht dem Level, das man von einem Mercedes erwartet, da macht der untere Mittelklässler keine Ausnahme. Komfortable Sitze sowie ein ausgewogenes Fahrwerk wappnen den kleinen Edellaster für lange Reisen. Mit frappierender Geschmeidigkeit überrollt er fiese Kanaldeckel und Autobahnpatzer. Apropos geschmeidig: Der hier besprochene Testwagen – ein CLA 220 CDI – war mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet. Würde man es nicht besser wissen – es könnte genauso gut ein Wandlerautomat verbaut sein, so sanft wechselt es die Übersetzungen. Als Kraftquelle dient der bekannte Common- Rail-Diesel mit vier Zylindern und 2,1 Litern Hubraum – hier in der 177 PS-Ausführung. Der Punch reicht, um den Fronttriebler angemessen nach vorn zu bringen. Immerhin sollen ihm 8,3 Sekunden bis 100 km/h genügen, das sind für ein Funktionsauto durchaus drahtige Werte.

Der Selbstzünder macht aus seinem Verbrennungsverfahren keinen Hehl, er klingt kernig, wird aber auch bei forciertem Einsatz nicht störend. Außerdem haben die Verantwortlichen für eine gute Dämmung gesorgt, sodass Maschinentöne wie auch Windgeräusche nur abgemildert in die Fahrgastzelle dringen. Und natürlich sorgt die Mercedes-Mannschaft – wie immer – für die Sicherheit der eigenen Passagiere und auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. So verfügt jeder CLA (220 CDI Shooting Brake ab 32.825 Euro netto) über einen Auffahrwarner inklusive autonomem Bremssystem sowie eine aktive Motorhaube. Gegen rund 3.000 Euro (netto) Aufpreis bekommt der Kunde die ganze Armada an Assistenten angefangen von der Einparkautomatik über die Rückfahrkamera bis hin zum Spurhalte- und Totwinkel-Alarm sowie Tempomat mit aktiver Steuerung. Eine Bluetooth-Freisprechanlage ist übrigens immer serienmäßig, während ein Navigationssystem mit mindestens 500 Euro netto extra zu Buche schlägt.

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