Stellantis investiert in bahnbrechende Lithium-Schwefel-Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge von Lyten

<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(0,0,0);">Stellantis Ventures, der Corporate-Venture-Fonds von Stellantis, wird in das Unternehmen Lyten investieren, um die Kommerzialisierung der Lyten 3D Graphene™-Anwendungen für die Mobilitätsbranche voranzutreiben.</span></p>

Stellantis investiert in bahnbrechende Lithium-Schwefel-Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge von Lyten

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Stellantis investiert in bahnbrechende Lithium-Schwefel-Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge von Lyten

Die Transaktion, die auch die LytCell™ Lithium-Schwefel-Batterie für Elektrofahrzeuge, Leichtgewichtkomponenten und neuartigen On-Board-Sensoren beinhalten, haben Stellantis N.V. und Lyten, Inc. heute bekanntgegeben. Lyten wird als Vorreiter des dreidimensionalen (3D) Graphens die einzigartige Anpassbarkeit des Materials nutzen, um die Leistung von Fahrzeugen und das Kundenerlebnis zu verbessern und gleichzeitig den Transportsektor zu dekarbonisieren.

Die anpassbare Materialplattform von Lyten hat schon gezeigt, dass sie Treibhausgasemissionen entscheidend reduziert. Sie wird den Übergang zu nachhaltiger Mobilität beschleunigen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien verwenden die Lithium-Schwefel-Batterien von Lyten kein Nickel, Kobalt oder Mangan. Das verringert den CO2-Fußabdruck um ca. 60 Prozent im Vergleich zu den derzeit besten Batterien und ebnet den Weg zur emissionsärmsten EV-Batterie auf dem Weltmarkt. Die Rohstoffe für Lithium-Schwefel-Batterien haben den Vorteil, dass sie vor Ort in Nordamerika und Europa beschafft und hergestellt werden können, was die regionale Versorgungssicherheit unterstützt. Diese Technologie wird den Anforderungen der Industrie gerecht, die leichte und energiedichte Batterien ohne Unterbrechung der Lieferkette benötigt.

Stellantis gründete Stellantis Ventures 2022 als Risikokapitalfonds, der in Start-up-Unternehmen in der Früh- und Spätphase investiert, die im Automobil- und Mobilitätssektor innovative und nachhaltige Technologien entwickeln. Stellantis Ventures ist mit einer anfänglichen Finanzierung von 300 Millionen Euro ausgestattet. Der Fonds ist ein wesentlicher Bestandteil des Strategieplans Dare Forward 2030, der die wichtigsten Ziele für Stellantis festlegt und umfassende Emissionssenkungen vorsieht. So sollen die CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2021 halbiert und bis 2038 Netto-Null-CO2-Emissionenerreicht werden. Die verbleibenden Emissionen werden im einstelligen Prozentbereich kompensiert.

„Wir freuen uns, dass Stellantis Ventures als Venture-Investment-Zweig eines globalen Innovators im Bereich Automotive großes Vertrauen in unser Unternehmen und die Dekarbonisierung mithilfe unserer Hochleistungsmaterialien Lyten 3D Graphene™ hat“, sagte Dan Cook, Präsident und CEO von Lyten. „Zu den Produktinnovationen im Automobilsektor, die durch Lyten 3D Graphene™ umgewandelt werden, zählen die Lithium-Schwefel-Batterien mit einer mehr als doppelt so hohen Energiedichte, Leichtgewichtverbundstoffe für Fahrzeuge zur Nutzlasterhöhung und neue Sensorarten ohne Chips, Batterien oder Kabel. Unser Bestreben ist es, jede dieser Anwendungen für Stellantis und den Automobilmarkt voranzutreiben.“

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Cook weiter: „Anders als bei den zweidimensionalen Formen von Graphen ist die Produktion unseres anpassbaren Lyten 3D Graphene™ nach unabhängiger Prüfung in großem Maßstab kohlenstoffneutral. Wir wandeln Treibhausgase in eine neue Klasse hochleistungsfähiger, hochwertiger Kohlenstoffmaterialien um und setzen diese abgestimmten Materialien in Anwendungen ein, die zur Dekarbonisierung der Sektoren beitragen werden, bei denen die CO2-Reduzierung besonders schwierig ist.“ 

„Als ich Lyten kürzlich zusammen mit unserem CTO Ned Curic und mit Adam Bazih, Head of Stellantis Ventures, besucht habe, waren wir beeindruckt vom Potenzial dieser Technologie, eine saubere, sichere und erschwingliche Mobilität voranzubringen“, sagte Stellantis CEO Carlos Tavares. „Die Materialplattform von Lyten ist eine wichtige Investition für Stellantis Ventures und steht im Einklang mit dem Ziel von ‚Dare Forward 2030’, den Einsatz innovativer, kundenorientierter Technologien zu beschleunigen. Insbesondere die Lithium-Schwefel-Batterie von Lyten hat das Potenzial, eine entscheidende Rolle bei der massentauglichen Einführung von Elektrofahrzeugen weltweit zu spielen. Die Materialtechnologie von Lyten verfügt zudem über gute Voraussetzungen, um das Gewicht von Fahrzeugen zu reduzieren. Dies ist eines der Erfordernisse des Automobilsektors, um die Netto-Null-CO2-Ziele zu erreichen.“

Da traditionelle Materialien für Lithium-Ionen-Batterien zur Herstellung von Elektrofahrzeugen äußerst knapp sind, bietet die Lithium-Schwefel-Batterie von Lyten eine alternative Kathodenlösung ohne Nickel, Mangan und Kobalt, die den weltweiten Übergang zu Elektrofahrzeugen im Massenmarkt unterstützt. Ziel von Lyten ist es, die Versorgung mit leistungsfähigen und umweltverträglichen Produkten für seine Kunden sicherzustellen und gleichzeitig den Automobilherstellern die Möglichkeit zu geben, von wachsenden politischen Anreizen in den USA und Europa zu profitieren, wie sie beispielsweise im Inflation Reduction Act vorgesehen sind.“

Die Lithium-Schwefel-Batterie, Verbundwerkstoffe und Sensortechnologien von Lyten werden zunächst in der 14.000 Quadratmeter großen Anlage im Silicon Valley produziert. Neben der Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge arbeitet Lyten mit früheren Kunden zusammen, um ab 2023 mit der Lieferung von Lithium-Schwefel-Batterien und mit 3D-Graphen angereicherten Verbundwerkstoffen für Spezialmärkte zu beginnen. Lyten arbeitet mit seinen strategischen Investoren aus verschiedenen Branchen zusammen, um Lyten-3D-Graphen-Materialien zur Dekarbonisierung in weiteren, kohlenstoffintensiven Sektoren über das Transportwesen hinaus anzuwenden. Weitere Ankündigungen sind noch für dieses Jahr geplant.

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

Aktuelles

Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>