GLOBUS und EnBW kooperieren: mehr als 800 Schnellladepunkte an GLOBUS Markthallen in Deutschland

<p>GLOBUS baut gemeinsam mit der EnBW die Ladeinfrastruktur an seinen Markthallen bundesweit aus. Das Energieunternehmen startet noch im Laufe dieses Jahres schrittweise mit der Installation von Schnellladepunkten der höchsten Leistungsklasse auf den Kunden-Parkplätzen. Alle neuen Ladepunkte bei GLOBUS beziehen zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien.</p>

GLOBUS und EnBW kooperieren: mehr als 800 Schnellladepunkte an GLOBUS Markthallen in Deutschland

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GLOBUS und EnBW kooperieren: mehr als 800 Schnellladepunkte an GLOBUS Markthallen in Deutschland

„Wir leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz und wichtiger noch, wir bieten unseren Kunden einen neuen Service und geben ihnen die Möglichkeit, ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gleichzeitig sind die Kooperation und der Ausbau der Ladepunkte bei GLOBUS ein Bekenntnis zur Mobilität der Zukunft sowie eine sinnvolle Ergänzung unseres bisherigen Angebots an Lademöglichkeiten,“ sagt Nils Behrens, Leiter Tank- und Waschstraßengeschäft Deutschland bei GLOBUS.

Insgesamt sollen über 800 High Power Charging-Ladepunkte (HPC) an allen GLOBUS Markthallen in ganz Deutschland installiert werden. Das entspricht einem Plus von über zehn Prozent auf den bundesweiten Bestand an entsprechenden Schnellladepunkten. Mit Ausbaupotential an über 60 Standorten, stehen zukünftig durchschnittlich 13 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt bereit. Damit ist die Batterie je nach Ladeleistung des Fahrzeugs in nur wenigen Minuten von zehn bis 80 Prozent aufgeladen.

Bezahlt werden kann an den Ladepunkten ganz einfach über alle gängigen Zahlarten, wie beispielsweise die vielfach ausgezeichnete EnBW mobility+ App. Für registrierte GLOBUS Kundinnen und Kunden sind weitere Vorteile, wie etwa Laderabatte über die Mein GLOBUS App in Planung.

„Die Zusammenarbeit von GLOBUS und der EnBW zeigt wunderbar, wie sich das Laden in den Alltag integriert“, sagt Timo Sillober, der als Chief Sales & Operations Officer der EnBW dort auch den Bereich E-Mobilität verantwortet. „Die Kundinnen und Kunden laden ihr Auto ganz bequem, während sie ihre Einkäufe erledigen. So haben sie nebenbei genug Strom in der Batterie für die Alltagsfahrten der kommenden zehn bis 14 Tage – ganz ohne Umweg zur Tankstelle. E-Autos laden dort schnell voll, wo sie ohnehin stehen.“

An rund 20 der GLOBUS Markthallen errichtet die EnBW Überdachungen mit eigenen Photovoltaik-Anlagen. Diese versorgen die jeweiligen Lade-Standorte direkt mit vor Ort erzeugtem Solarstrom und bieten noch mehr Komfort bei schlechtem Wetter. Zusätzlich für das Schnellladen benötigter Strom ist zu 100 Prozent zertifizierter Ökostrom. Die ersten HPC-Ladepunkte der EnBW werden den GLOBUS Kundinnen und Kunden bis zum Ende des Jahres zur Verfügung stehen.

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Mit der EnBW setzt GLOBUS auf die Partnerschaft mit einem führenden Unternehmen der Elektromobilität: Die EnBW betreibt bereits heute Deutschlands größtes Schnellladenetz und baut dieses in hohem Tempo weiter aus. Eine tragende Säule bilden dabei Kooperationen wie mit GLOBUS. Im Schnitt nimmt das Energieunternehmen einen neuen Schnellladestandort pro Tag in Betrieb. Bis 2025 wird die EnBW bundesweit 2.500 solcher Standorte betreiben. Das sind in etwa so viele Standorte wie große Mineralölfirmen heute Tankstellen betreiben. Mit diesem Engagement wurde sie beim unabhängigen Ladenetztest der Zeitschrift connect zum „besten Ladenetz-Betreiber Deutschlands“.

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

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Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>