Vom Tachographen zur digitalen Datenplattform für Services: AUMOVIO öffnet VDO Fleet für Partner und Drittanbieter

AUMOVIO hat das digitale Flottenmanagementsystem für Nutzfahrzeuge VDO Fleet zu einer offenen Plattform für digitale Flottenservices weiterentwickelt. Flottenbetreiber, Flottenmanagementanbieter sowie Software- und Technologieunternehmen können Tachographendaten über verschiedene Schnittstellen abrufen und direkt in ihre Systeme integrieren oder für eigene Anwendungen nutzen, wie Lohnabrechnung, Zeiterfassung oder die Präzisierung und Automatisierung von Disposition und Routenplanung. 

Vom Tachographen zur digitalen Datenplattform für Services: AUMOVIO öffnet VDO Fleet für Partner und Drittanbieter

1 /1

Vom Tachographen zur digitalen Datenplattform für Services: AUMOVIO öffnet VDO Fleet für Partner und Drittanbieter

„Unser digitaler Tachograph liefert besonders verlässliche und rechtssichere Daten“, sagt Volkmar Knaup, Leiter Services Europa im Segment Commercial and Special Vehicles bei AUMOVIO. „Indem wir diese Daten über offene Schnittstellen zugänglich machen, schaffen wir eine flexible Grundlage für erweiterte datenbasierte Funktionen in der Transportlogistik. So wandeln wir uns vom reinen Hardware- und Serviceanbieter zu einem Partner, der Drittanbietern und Flotten neue digitale Geschäftsmodelle in der Transportlogistik ermöglicht.“

Vom Kontrollinstrument zur Datenquelle - Tachograph wird zur Datenplattform

Der digitale Tachograph ist längst mehr als ein reines Kontrollinstrument. Er liefert rechtssichere, manipulationsgeschützte Daten zu Lenk- und Ruhezeiten, Fahrzeugbewegungen und Fahreraktivitäten. Entsprechend werden sie nicht nur für Kontrollen genutzt, sondern zunehmend auch für zahlreiche weitere Anwendungen wie Disposition, Abrechnung und Personalplanung.

Mit VDO Fleet hat AUMOVIO diese Daten systematisch in einer Cloud-Plattform zusammengeführt und analysierbar gemacht. Durch die Öffnung für Partner wie Softwareanbieter, Plattformbetreiber und Flottenmanagement-Dienstleister können die Daten nun auch außerhalb der eigenen Softwareumgebung genutzt werden. Die Partner greifen dabei über standardisierte Schnittstellen auf Datensätze zu und bauen eigene Services darauf auf. „Der Tachograph ist eine der verlässlichsten Datenquellen im Fahrzeug. Unser Ziel ist es, dieses Potenzial nicht nur für unsere eigenen Services zu nutzen, sondern es gezielt für Partner zu öffnen“, sagt Volkmar Knaup. „So entsteht ein Ökosystem, von dem Flotten, Partner und deren Kunden gleichermaßen profitieren. Erste Zusammenarbeiten mit Partnern sind bereits erfolgreich angelaufen.“

Verschiedene Schnittstellenmodelle für unterschiedliche Anforderungen

newspaper_img

Aktuelles Magazin

Kompendium 2026

newspaper_img

Sonderausgabe Elektro

Das neue Jahresspecial Elektromobilität.

Beleuchtet alle Aspekte der batteriebetriebenen Mobilität im Unternehmen

Die Schnittstellenmodelle von VDO Fleet decken unterschiedliche Integrationsszenarien ab. Beispielsweise können Flotten und Flottenmanagement-Anbieter, die bereits eigene Telematiklösungen einsetzen, ihre Tachographendaten aus bestehenden Systemen über eine standardisierte Schnittstelle sicher an die VDO Fleet Cloud übertragen. Dort stehen sie für alle VDO Fleet Services zur Verfügung – unabhängig von der eingesetzten Fahrzeug- oder Telematikinfrastruktur. In einem anderen Anwendungsfall können Flottenbetreiber über eine sichere Schnittstelle autorisierten Drittanbietern ausgewählte Tachographendaten aus der VDO Fleet Cloud freigeben. Diese integrieren dann die Fahrzeug- und Fahrerdaten in ihre eigenen Anwendungen, zum Beispiel für Lohn- und Gehaltsabrechnungssysteme oder Analysetools. Dabei behalten die Flotten stets die Kontrolle und entscheiden aktiv, welcher Partner auf welche Daten zugreifen darf. Besonders interessant für einen effizienten Flottenalltag ist die Möglichkeit, über eine Live-Schnittstelle nahezu in Echtzeit Zugang zu Informationen wie Fahrerstatus, Fahrzeugposition oder verbleibende Lenkzeiten zu bekommen und sie in eigene externe Systeme einzubinden. So lassen sich Disposition, Routenplanung oder Compliance-Überwachung automatisieren und präzisieren.

Partnerschaft mit Samsara

Ein Beispiel für den Plattformansatz ist die Zusammenarbeit mit Samsara. Seit März dieses Jahres haben Samsara-Kunden über die Connected Operations®-Plattform direkten Zugriff auf VDO Fleet-Daten, um diese zu analysieren. Samsara nutzt die Fahrtenschreiber-Datenanalysefunktionen der VDO Fleet Cloud und bietet Flottenmanagern mit Smart Compliance eine integrierte Plattform, die alle Aspekte der Tachographen-Compliance vereint – von der Datenabfrage und Analyse von Verstößen bis hin zur Kommunikation mit den Fahrern. Die Kooperation unterstreicht den Ansatz von VDO Fleet: Nicht die einzelne Anwendung steht im Vordergrund, sondern die Bereitstellung belastbarer, europaweit regelkonformer Daten für unterschiedliche Systeme und Märkte.

Mehrwert für Partner und Flotten

Für Flottenbetreiber bedeutet der Plattformansatz von VDO Fleet: Sie können neue digitale Services nutzen, ohne ihre bestehende Systemlandschaft grundlegend verändern zu müssen. Für Softwareanbieter und Plattformbetreiber eröffnet sich der Zugang zu einer europaweit einheitlichen, rechtssicheren Datenbasis und zu erprobten Analysefunktionen, ohne selbst tief in die regulatorischen Details der europäischen Tachographen-Gesetzgebung einsteigen zu müssen. VDO Fleet plant, Partnerschaften in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Neben weiteren Integrationen in Flottenmanagement- und Telematikplattformen sollen zusätzliche Anwendungsfelder erschlossen werden – etwa in den Bereichen automatisierte Abrechnungen, internationale Compliance-Prozesse oder datenbasierte Optimierung von Transportketten. Damit positioniert sich VDO Fleet als zentrale Datenplattform im europäischen Nutzfahrzeugmarkt, die skalierbar und konsequent auf vertrauenswürdige Tachographendaten ausgerichtet ist.

Treiber für Sicherheit, Effizienz und Vernetzung im Nutzfahrzeugmarkt

AUMOVIO ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für Nutz- und Spezialfahrzeuge. In allen relevanten Regionen – Europa, Amerika und Asien – verfügt das Unternehmen über eine starke lokale Entwicklungs- und Produktionspräsenz. Mit einer dedizierten Organisation für Nutz- und Spezialfahrzeuge hat sich AUMOVIO gezielt auf die besonderen Anforderungen von Lkw‑, Bus‑, Off-Highway- und Flottenkunden ausgerichtet. Ein umfassendes Portfolio aus digitalen Services sowie Elektronik-, Software- und Systemlösungen – von Tachographen und Telematik über Steuergeräte bis hin zu Fahrerassistenzsystemen – prägt maßgeblich die Weiterentwicklung vernetzter, sicherer und effizienter Nutzfahrzeuge.

0 Kommentare

Zeichenbegrenzung: 0/2000

newspaper_img

Aktuelles Magazin

Kompendium 2026

newspaper_img

Sonderausgabe Elektro

Das neue Jahresspecial Elektromobilität.

Beleuchtet alle Aspekte der batteriebetriebenen Mobilität im Unternehmen

countdown-bg

Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2027

Ähnliche Artikel

Innovation&Technik

Schnellaufladung vollelektrischer Volvo wird noch einfacher

<p>Volvo Cars macht das Aufladen seiner Elektroautos jetzt noch leichter: Ab dem vierten Quartal 2026 können Volvo Fahrerinnen und Fahrer mehr als 20.000 Tesla Supercharger in ganz Europa bequem mit der Volvo App nutzen. Mit dem sogenannten Volvo Public Charging Service in der Volvo Cars App erhalten Nutzer per Smartphone leichten Zugang zu Tesla Superchargern in 29 europäischen Ländern. Der Großteil dieser Schnelladestationen befindet sich in Schlüsselmärkten wie Deutschland, Frankreich, Norwegen, Großbritannien, Schweden, Italien und Spanien.</p>

Innovation&Technik

Stellantis und Qualcomm bauen Partnerschaft aus: Einführung der Snapdragon Digital Chassis für Fahrerassistenz, Cockpit und Konnektivität in Fahrzeugarchitekturen der nächsten Generation HERUNTERLADEN Diese Nachricht zu Favoriten hinzufügen Teilen Di

<p>Stellantis und Qualcomm Technologies, Inc. haben die Erweiterung ihrer mehrjährigen Technologie-Partnerschaft angekündigt, um die nächste Generation der Fahrzeuge von Stellantis mit Snapdragon Digital Chassis System-on-Chips (SoCs) von Qualcomm Technologies auszustatten.</p>

Innovation&Technik

Schnellladen am Einzelhandel: EnBW eröffnet 500. Standort an Filialen der Rewe Group

<p>Die EnBW, Betreiberin eines der größten Schnellladenetze in Deutschland, hat an Märkten der Rewe Group ihren 500. Schnellladestandort in Betrieb genommen – und damit die Hälfte des gemeinsam bis 2030 geplanten Netzes von 1.000 Standorten erreicht. Seit der Inbetriebnahme des ersten Standorts im Herbst 2022 wurden an Rewe- und Penny-Märkten bereits mehr als fünf Millionen Ladevorgänge durchgeführt. Durch den konsequenten deutschlandweiten Ausbau des Ladenetzes an Einzelhandelsstandorten können Kund*innen ihre Elektroautos immer einfacher während der alltäglichen Erledigungen laden.</p>

Innovation&Technik

Kilowatt & Kaffee: Fastned eröffnet neue Schnellladestation in Gummersbach

<p>Fastned, das europäische Schnellladeunternehmen, hat in Gummersbach, Nordrhein-Westfalen, eine weitere Schnellladestation im Rahmen des regionalen Deutschlandnetzes eröffnet. Elektroautofahrer:innen können hier mitten im Oberbergischen an vier Ladepunkten mit jeweils bis zu 400 kW Ladeleistung schnell und komfortabel laden. Mit der heutigen Eröffnung betreibt Fastned bereits 58 Schnellladestationen in Deutschland.</p>

Innovation&Technik

DKV Mobility bringt Ladekarte speziell für Elektro-Lkw auf den Markt

<p>DKV Mobility, eine führende Plattform für internationale Mobilitätsdienstleistungen, bringt eine Ladekarte speziell für Transportunternehmen mit Elektro-Nutzfahrzeugen auf den Markt. Die DKV Card +Charge Truck ermöglicht das Laden an über 3.000 verifizierten Lkw-tauglichen Ladepunkten zu attraktiven Konditionen in über 17 europäischen Ländern. Sie ergänzt das bestehende Produkt- und Dienstleistungsportfolio von DKV Mobility und ist Teil der Wachstumsstrategie des Mobilitätsdienstleisters im Bereich E-Mobilität. Ziel ist, den Kundinnen und Kunden den Umstieg auf alternative Antriebe so reibungslos wie möglich zu gestalten.</p>

Ausgewählte Artikel

Home

Neues Portal von InNuce Solutions

<p> &nbsp;</p> <p> &nbsp;</p> <p> &nbsp;</p> <p> <img alt="" src="/files/UserFiles/NLBestellung1.jpg" style="width: 220px; height: 221px; " /></p> <p> V&ouml;llig neue M&ouml;glichkeiten der Fuhrparksteuerung&nbsp;bietet InNuce Solutions seinen Kunden mit einer neuen Portall&ouml;sung an. Denn&nbsp;jeder Fahrer erh&auml;lt darin sein eigenes Profil, in dem er selbst seine&nbsp;pers&ouml;nlichen, fuhrparkbezogenen Daten verwalten kann, sein Fahrtenbuch f&uuml;hrt&nbsp;und dar&uuml;ber hinaus die komplette Fahrzeugkonfiguration durchf&uuml;hren kann.&nbsp;Alles mit nur einer Anmeldung im System. Da die Daten &uuml;ber die&nbsp;Backend-Software &bdquo;FleetScape&ldquo; dem Fuhrparkleiter in Echtzeit zur Verf&uuml;gung&nbsp;stehen, erleichtert das neue Portal allen Seiten die Zusammenarbeit und den&nbsp;&Uuml;berblick &uuml;ber die Flotte.</p> <p> &bdquo;Das Portal bezieht die Fahrer st&auml;rker als&nbsp;gewohnt in die Fuhrparksteuerung ein.&nbsp;Die papierlose Verwaltung r&uuml;ckt damit&nbsp;ein St&uuml;ck n&auml;her&ldquo;, erkl&auml;rt Dirk Zieschang, Gesellschafter der InNuce&nbsp;Solutions GmbH.&nbsp;Ein modularer Bestandteil der Portall&ouml;sung ist der Fahrzeugkonfigurator&nbsp;&bdquo;QuotationScape&ldquo;. Die Fahrer erreichen ihn direkt aus ihrem Portal heraus&nbsp;und k&ouml;nnen sich dort ihr Wunschfahrzeug zusammenstellen. Das Tool ist so&nbsp;gestaltet, dass der Nutzer jederzeit &uuml;berblicken kann, welches Fahrzeug und&nbsp;welche Ausstattung er gew&auml;hlt hat &ndash; die Kosten bleiben immer transparent.&nbsp;Nach der Konfiguration startet die Software automatisch den Freigabeprozess&nbsp;f&uuml;r das neue Fahrzeug.</p> <p> Alle im jeweiligen Unternehmen an der Freigabe&nbsp;beteiligten Abteilungen erhalten nacheinander Benachrichtigungen vom System.&nbsp;In der Regel reicht dann ein Klick in einer E-Mail, um den Prozess&nbsp;voranzubringen oder abzubrechen. InNuce Solutions richtet die Software so aus, dass die Kunden ihre eigenen&nbsp;gewohnten Abl&auml;ufe, Richtlinien und Dokumente in der Fahrzeugbestellung&nbsp;beibehalten k&ouml;nnen. Technisches Highlight ist die Kalkulations-Engine. Diese&nbsp;erm&ouml;glicht es dem Kunden, individuelle Kalkulationsregeln selbstst&auml;ndig in&nbsp;der Backend-Software zu bearbeiten. So k&ouml;nnen zum Beispiel spezifische&nbsp;Steuermodelle f&uuml;r 16 europ&auml;ische L&auml;nder abgebildet werden. &bdquo;Die&nbsp;Anwenderfreundlichkeit steht bei uns im Vordergrund &ndash; das gilt f&uuml;r Fahrer&nbsp;und Fuhrparkleiter. Daher k&ouml;nnen wir alle g&auml;ngigen Flottenanforderungen&nbsp;flexibel darstellen&ldquo;, sagt Zieschang. Zudem gestattet die anschaulich&nbsp;gestaltete Oberfl&auml;che eine vollst&auml;ndig selbsterkl&auml;rende Bedienung. Die&nbsp;Software von InNuce Solutions ist auch f&uuml;r die mobile Nutzung von unterwegs&nbsp;ausgelegt.&nbsp;</p>

Home

Fahrverbot: beharrlicher Pflichtverstoß trotz Unterschreitung der "Fahrverbotsschwelle"

<p> &nbsp;</p> <p> Von einem wegen Unterschreitung des Mindestabstandes von einem vorausfahrenden Fahrzeug nach &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BKatV verwirkten Regelfahrverbot im Sinne von &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. StVG darf nicht allein mit der Begr&uuml;ndung abgesehen werden, dass der die Fahrverbotsanordnung indizierende untere Tabellengrenzwert (sog. &bdquo;Fahrverbotsschwelle&ldquo;) nur knapp unterschritten wurde. Der f&uuml;r die Annahme eines beharrlichen Pflichtenversto&szlig;es nach &sect;&nbsp;25 Abs.1 Satz 1 2.Alt. StVG i.V.m. &sect; 4 Abs. 2 Satz 2 BKatV notwendige innere Zusammenhang ist bei einem Zusammentreffen von Geschwindigkeits- mit Abstands- oder Rotlichtverst&ouml;&szlig;en regelm&auml;&szlig;ig anzunehmen.</p> <p> <em>OLG Bamberg, Beschluss vom 28.12.2011, Az. 3 Ss OWi 1616/11</em></p>

Home

Zum Absehen von der Verhängung des Regelfahrverbotes

<p> Berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge eines angeordneten Fahrverbotes rechtfertigen nicht das Absehen von der Verh&auml;ngung eines Regelfahrverbotes, sondern nur H&auml;rten ganz au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Art wie z.B. der drohende Verlust des Arbeitsplatzes oder einer sonstigen wirtschaftlichen Existenzgrundlage. Die Entscheidung &uuml;ber das Absehen vom Regelfahrverbot ist dabei eingehend zu begr&uuml;nden und mit ausreichenden Tatsachen zu belegen; eine unkritische &Uuml;bernahme der Einlassung des Betroffenen ist insoweit nicht ausreichend. Ob gravierende berufliche Nachteile ausnahmsweise ein Absehen vom Fahrverbot rechtfertigen k&ouml;nnen, bedarf dabei der positiven Feststellung und Darlegung der entsprechenden Tatsachen in den Urteilsgr&uuml;nden. Grunds&auml;tzlich hat jeder Betroffene berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge des Fahrverbots durch Ma&szlig;nahmen wie z.B. die teilweise Inanspruchnahme von Urlaub, die Benutzung von &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen, die Heranziehung eines Angestellten als Fahrer, die Besch&auml;ftigung eines Aushilfsfahrers oder durch eine Kombination dieser Ma&szlig;nahmen auszugleichen. F&uuml;r hierdurch auftretende finanzielle Belastungen muss notfalls ein Kredit aufgenommen werden. Belastungen durch einen solchen Kredit, der in kleineren und f&uuml;r den Betroffenen tragbaren Raten abgetragen werden kann und der sich - jedenfalls bei einem einmonatigen Fahrverbot im Hinblick auf dessen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kurze Dauer - in &uuml;berschaubaren Grenzen bewegt, sind grunds&auml;tzlich hinzunehmen. Insbesondere eine Kombination von Ma&szlig;nahmen der vorgenannten Art ist, wenn der Betroffene &uuml;ber ein geregeltes Einkommen verf&uuml;gt, als zumutbar anzusehen.</p> <p> Dass dem Betroffenen insbesondere bei einer Kombination m&ouml;glicher Ausgleichsma&szlig;nahmen ein Ausgleich der H&auml;rten nicht m&ouml;glich oder zumutbar w&auml;re, geht aus dem Urteil in keiner Weise hervor. Als Ausgleichsma&szlig;nahmen kommen namentlich die Inanspruchnahme von Urlaub f&uuml;r einen Teil der Fahrverbotsdauer - da dem Betroffenen hier eine Abgabefrist von vier Monaten nach &sect; 25 Abs. 2a Satz 1 StVG zu gew&auml;hren sein d&uuml;rfte, kann er dies nach den Feststellungen des Amtsgerichts in Absprache mit seinem Arbeitgeber organisieren - sowie f&uuml;r die Restdauer des Fahrverbotes z.B. der Einsatz eines Familienangeh&ouml;rigen als Fahrer oder gegebenenfalls auch die Besch&auml;ftigung eines Aushilfsfahrers in Betracht. Dass dies dem Betroffenen angesichts seiner finanziellen Verh&auml;ltnisse nicht m&ouml;glich sein soll - die Generalstaatsanwaltschaft weist zutreffend darauf hin, dass der Betroffene sich eine nicht ganz preiswerte Flugreise leisten kann -, ist nicht ersichtlich. N&ouml;tigenfalls muss er sich die hierf&uuml;r erforderlichen Mittel durch eine Kreditaufnahme beschaffen.</p> <p> <em>OLG Hamm, Beschluss vom 28.12.2011, Az. III-3 RBs 337/11, 3 RBs 337/11</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann kostenlos &uuml;ber die Entscheidungsdatenbank des Landes Nordrhein-Westfalen abgerufen werden: </strong></p> <p> <u><a href="http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php"><strong>http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php</strong></a></u></p>

Home

Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden

<p> &bull;&nbsp; Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausf&uuml;hrung &bdquo;Collection&ldquo; erstmals ein &bdquo;Auto des Monats&ldquo; an<br /> &bull;&nbsp; Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> &nbsp;<br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengesch&auml;ft fort und macht gewerblichen Kunden k&uuml;nftig in jedem Quartal ein &bdquo;Auto des Monats&ldquo;. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders g&uuml;nstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga &bdquo;Collection&ldquo; als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate f&uuml;r Wartung und Service betr&auml;gt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Betr&auml;ge netto).<br /> &nbsp;<br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen k&ouml;nnen den Kundenanspr&uuml;chen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Dar&uuml;ber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, &uuml;ber Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgeb&uuml;hren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services f&uuml;r gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber&ldquo;, sagte Martin van Vugt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (COO) von Kia Motors Deutschland. &bdquo;Das neue Angebot &sbquo;Auto des Monats&rsquo; ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie &ndash; und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga &sbquo;Collection&rsquo; ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.&ldquo;<br /> &nbsp;<br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> &nbsp;<br /> Das Sondermodell &bdquo;Collection&ldquo; basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausf&uuml;hrung und verf&uuml;gt zus&auml;tzlich &uuml;ber ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel get&ouml;nte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung geh&ouml;ren zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, D&auml;mmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Au&szlig;enspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, h&ouml;hen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, h&ouml;henverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gep&auml;cknetz und ein Ablagefach im unteren Gep&auml;ckraumboden.<br /> &nbsp;<br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;5 Sterne&ldquo;-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gep&auml;ckraum<br /> &nbsp;<br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde f&uuml;r sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. &bdquo;red dot award&ldquo;). Das Gep&auml;ckraumvolumen kann dank verschiebbarer R&uuml;cksitzbank und doppeltem Gep&auml;ckraumboden &auml;u&szlig;erst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die H&ouml;chstwertung &bdquo;5 Sterne&ldquo;. Zur Serienausstattung geh&ouml;ren elektronische Stabilit&auml;tskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfst&uuml;tzen vorn.<br /> &nbsp;</p>

Home

DIGges Ding

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten f&uuml;r Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso gro&szlig;en (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Sp&uuml;rbar wird die Zusatzpower des DIG-S &ndash; ganz systemuntypisch &ndash; indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich h&ouml;herwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverst&auml;ndnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei T&ouml;pfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverst&auml;ndlich &ndash; alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schlie&szlig;lich kauft man eine satte Portion Prestige &ndash; wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht v&ouml;llig in Ordnung.<br /> <br /> Will hei&szlig;en: F&uuml;r einen Cityfloh unter vier L&auml;ngenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt &ndash; sogar hinten kann man gut auch etwas l&auml;nger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen &uuml;ber das Thema &quot;Platzangebot&quot; auf, und die straffen St&uuml;hle avancieren au&szlig;erdem zu angenehmen Begleitern auf gr&ouml;&szlig;eren Reisen. Dar&uuml;ber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften &ndash; was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, k&ouml;nnen geordert werden. Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt das schl&uuml;ssellose Schlie&szlig;system. Dagegen z&auml;hlen Features wie die volle Airbag-Ausr&uuml;stung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>