MAHLE arbeitet an der klimaneutralen Mobilität von morgen und setzt dabei auf die strategischen Felder Elektromobilität und Thermomanagement sowie weitere Technologiefelder zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, zum Beispiel Brennstoffzellen oder hoch effiziente Verbrennungsmotoren, die mit E-Fuels oder Wasserstoff betrieben werden. Der Konzern erwirtschaftet bereits über 60 Prozent seines Umsatzes unabhängig vom Pkw-Verbrennungsmotor. Bis 2030 soll dieser Anteil auf 75 Prozent steigen.

Gemäß ihren Vergabekriterien kann die EIB einen bedeutenden Teil der Forschungs- und Entwicklungsprojekte von MAHLE finanzieren, da die Investitionen von MAHLE auf nachhaltige Mobilitätstechnologien zielen, die den fossilen CO2-Ausstoß erheblich reduzieren.

EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle, der bei der EU-Bank für den Bereich Klimaschutz zuständig ist, sagte dazu: "Wir sind stolz darauf, die Forschung und Entwicklung von MAHLE im Bereich innovativer Technologien für emissionsfreie Fahrzeuge zu unterstützen. Mit dieser Investition werden wir gemeinsam einen Beitrag zu einem effizienteren und nachhaltigeren europäischen Verkehrssystem leisten. Das Projekt steht im Einklang mit der Klima-Roadmap der Bank zur Unterstützung der internationalen Klimaziele. Es handelt sich um ein echtes europäisches Projekt, bei dem die Forschung in Deutschland und sieben weiteren EU-Ländern stattfinden wird."

Michael Frick, Vorsitzender der Geschäftsführung (ad interim) und CFO von MAHLE, begrüßte die Zusammenarbeit. "Verantwortung ist für uns als Stiftungsunternehmen Teil der MAHLE DNA. Wir sehen das Pariser Klimaabkommen als verbindlichen Auftrag, die im Straßenverkehr verursachten Emissionen zu reduzieren. Durch Investitionen in emissionsfreie Technologien beschleunigen wir die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Damit tragen wir dazu bei, individuelle Mobilität effizienter, nachhaltiger und damit umweltverträglicher zu gestalten."