Um die Elektrifizierung seiner Modellreihen noch stärker voranzutreiben, wird die PSA-Gruppe 2021 eine Flotte mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen für ausgewählte Geschäftskunden einführen. Die 100 ersten Fahrzeuge (Modelle Peugeot Expert, Citroën Jumpy und Opel Vivaro) werden mit Wasserstoffsystemen von Symbio ausgerüstet, einem Joint-Venture von Michelin und Faurecia. „Es geht hierbei nicht darum, noch eine weitere Vorführflotte zu entwickeln. Vielmehr arbeiten unsere Teams kontinuierlich zusammen, um technische Lösungen zu finden, die eine breitere Einführung der Wasserstofftechnologie innerhalb des PSA-Konzerns ermöglichen“, erläutert Philippe Rosier, CEO von Symbio. Im Hinblick auf eine Durchführung des Projekts in Zusammenarbeit mit französischen Industrieunternehmen beschloss PSA weiterhin, seine Fahrzeuge mit Tanks aus dem Hause Faurecia auszustatten.

 

Ein an die Anforderungen der PSA-Gruppe angepasstes Wasserstoffsystem. Die Grundlage für das Produkt ist der StackPack® M von Symbio, der jedoch an die speziellen Anforderungen von PSA angepasst werden musste. „Auf diesem noch jungen Markt mit geringen Stückzahlen in den einzelnen Sparten müssen die Ausrüster von Wasserstoffsystemen ihre Produkte standardisieren, um Kosten zu senken, und zugleich in der Lage sein, sie an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen“, führt Philippe Rosier weiter aus. „Durch seine Erfahrung auf dem Gebiet der Systemintegration stellt Symbio seine Fähigkeit unter Beweis, diese beiden Anforderungen an das PSA-Projekt zu bewältigen.“  

 

Symbio, Marktführer auf dem Gebiet der Leicht-Lastkraftwagen (LLKW). Symbio rüstet sowohl die Modelle Renault Kangoo Z.E Hydrogen und Master Z.E Hydrogen als auch die ersten Nutzfahrzeuge der PSA-Gruppe mit verwendungsspezifischen Angebotsreihen aus und behauptet sich damit als größter Zulieferer bei Wasserstoffsystemen für Kleinlaster in Europa. Es handelt sich hierbei um das größte für Wasserstoffmobilität erschlossene Marktsegment: Fast 300 Renault Kangoo Z.E Hydrogen sind bereits in Frankreich und Europa zugelassen. Wasserstoff-Kleinlaster gestatten es Gewerbetreibenden, sich emissionsfrei in den Innenstädten zu bewegen. Sie lassen sich schnell betanken (Wasserstoff-Vollbetankung innerhalb von 3-5 Minuten), weisen keine Einschränkungen in der Reichweite auf (doppelte Reichweite gegenüber Fahrzeugen mit reinem Batteriebetrieb) und sind ein Hauptbestandteil der am 8. September vorgestellten französischen Wasserstoffstrategie.