In der nun vorgestellten vierten Generation kann das Sync-System schneller rechnen, besser zuhören und besser informieren als sein Vorgänger. Europa-Premiere feiert die Technik im kommenden Jahr im Elektro-Crossover Mustang Mach-E, weitere Modelle sollen folgen. In den USA ist „Sync 4“ bereits seit kurzem im Einsatz.  

Wer das Vorbild für die Infotainment-Offensive ist, erkennt man schon bei einem Blick ins Cockpit des Mach-E. Der große vertikale Bildschirm in der Mittelkonsole erinnert nicht nur von den Abmessungen her an Tesla, auch bei Grafik und Menüführung kommen einem die Kalifornier in den Sinn. Allerdings verzichtet Ford nicht ganz auf physische Knöpfe: am unteren Rand gibt es ein Drehrad, mit dem sich der Cursor bewegen oder die Lautstärke verstellen lässt.  

Genauso wichtig wie die Bedienoberfläche ist aber die Technik: So soll sich die Rechenleistung gegenüber der aktuellen Sync-Generation verdoppelt haben, eine permanente Online-Anbindung sorgt für jederzeit aktuelle Informationen – etwa zu Staus. Für die Echtzeit-Verkehrsinformationen nutzt Ford in Europa Daten vom Navigationsspezialisten Tomtom.  

Die Internet- und Smartphone Anbindung kann aber noch mehr und ermöglicht zahlreiche Dienste von der Parkplatzsuche bis zu Wetternachrichten. Der Mustang Mach-E nutzt zudem Daten aus der Cloud zur präziseren Berechnung der Restreichweite. Nicht zuletzt hilft das Netz auch bei der Verbesserung der Sprachsteuerung. Der digitale Assistent soll nun nicht mehr auf definierte Befehle angewiesen sein, sondern auch Umgangssprache verstehen. Software-Aktualisierungen können künftig auch per Funk aufgespielt werden („Over-the-Air Updates“), so dass kein Werkstattbesuch mehr nötig ist. Das Herunterladen und die Installation laufen dabei im Hintergrund, etwa während der Fahrt.