Der im vergangenen Jahr gestartete Dienst nutzt nun etwa für die Navigationsfunktion neben Echtzeitverkehrsinformationen auch historische Verkehrsdaten. So lassen sich zum Beispiel Stauschwerpunkte gezielter umfahren. Damit sollen die Routenplanung optimiert und die Angaben zur Ankunftszeit präziser werden. Außerdem können sich Nutzer auch die Zielführung für die letzte Wegstrecke auf dem Smartphone anzeigen lassen, wenn das Ziel nicht mit dem Auto erreichbar ist. Diese Funktion ist bis zu einer Entfernung von zwei Kilometern möglich.

Besonders für Kia-Flottenkunden ist die Möglichkeit interessant, das jeweilige Nutzerprofil eines Fahrers wie etwa Navigations-, Radio- und Bluetooth-Einstellungen zum einen mittels einer neuen App-Funktion per Smartphone zu ändern sowie zum anderen die in einer Cloud gespeicherten Daten auf ein anderes Fahrzeug zu übertragen. Weitere Funktionen sind geplant, darunter eine App, mit der man an öffentlichen Ladesäulen ohne weitere Ladekarten bezahlen kann.

Das erweiterte UVO-System ist zunächst für den im Oktober debütierenden neuen Kia Sorento erhältlich. Bis Ende des Jahres soll es für neun Kia-Modelle bereitstehen, darunter die überarbeiteten Modelle Picanto und Rio. Die Nutzung des Dienstes ist für die ersten sieben Jahre lang kostenlos. Voraussetzung ist aber das Vorhandensein des Kia-Navigationssystems an Bord.