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Sicherheitstechnologie à la James Bond

0 2019-10-27 658

In Robledillo de la Jara, einem kleinen Bergdorf 80 Kilometer nördlich von Madrid, hält die Zukunft Einzug. Wo sonst Steinadler ihre Kreise ziehen, konnten die Bewohner während der Testphase des Pilotprojekts „5G Connected Car“ nun auch unbemannte Flugobjekte in der Luft beobachten. Gemeinsam mit den Partnerunternehmen Telefónica, DGT, Ficosa und Aeorum hat SEAT eine Technologie getestet, mit der eine Drohne schwer einsehbare Geländeabschnitte im Voraus erkundet und es dem Fahrer so ermöglicht, schneller auf Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Radfahrer zu reagieren. Dafür wurde eine 5G-Mobilfunkverbindung installiert, die die autonome Kommunikation zwischen Drohne und Fahrzeug ermöglicht.

Zuvor hatten SEAT und Telefónica die 5G- und Echtzeit-Fahrzeugkommunikation im urbanen Raum von Barcelona getestet. Dort nutzten sie dafür die vorhandene Infrastruktur aus Kameras, Lichtsignalen und Infrarotsensoren.

„Wir konnten bereits erste Erfahrungen sammeln, wie das Fahrzeug in der Stadt mit seiner Umgebung kommuniziert. Jetzt haben wir das gleiche Prinzip auch in ländlichen Gebieten mit einer Drohne getestet. Sie verbindet sich mit dem Fahrzeug und sendet Informationen an das Mobilfunknetz, das wiederum die Daten direkt in das Cockpit überträgt“, erklärt César de Marco, Leiter des 5G-Connected-Car-Projekts.

Das Besondere an dieser innovativen Technologie ist vor allem ihre Reaktionsgeschwindigkeit. Zum Vergleich: Der Mensch braucht 150 Millisekunden, um auf visuelle Reize zu reagieren. Mit dem 5G-Mobilfunkstandard beträgt die Reaktionszeit vom Erkennen eines Hindernisses bis zur Kommunikation mit dem Fahrzeug lediglich fünf Millisekunden – das ist 30-mal schneller als das menschliche Auge. „Dank dieser Mobilfunktechnologie, die bereits über 5G-Funktionen verfügt, erreichen wir eine geringe Latenzzeit und können so in Echtzeit Radfahrer oder Fahrzeuge auf künftigen Streckenabschnitten erkennen“, sagt de Marco.

Die Technik im Detail

  • Die Kamera der Drohne zeichnet ein Bild eines Hindernisses oder Verkehrsteilnehmers auf, zum Beispiel das eines Radfahrers, und sendet es an einen MEC-Server (Multi-Access Edge Computing).
  • Der MEC-Server verfügt über eine Vision-Software, die eine lokale Datenanalyse des Bildes in Echtzeit vornimmt und erkennt, ob sich ein Fahrradfahrer oder ein anderes Hindernis auf der Straße befindet.
  • Nach der Informationsanalyse wird im Bedarfsfall eine Warnung an das Connected Car gesendet, die anschließend auf der Instrumententafel erscheint. Der Fahrer erhält so gewissermaßen einen siebten Sinn.

„Wir wollen die Technologie in den Dienst der Verkehrssicherheit stellen“, erklärt de Marco. In Europa verunglücken jedes Jahr 2.100 Radfahrer tödlich, 250.000 werden verletzt. Gemeinsam mit Fußgängern und Motorradfahrern bilden sie über die Hälfte aller Verkehrsopfer.

„Die Drohnen sind in der Lage, unübersichtliche oder schwer zugängliche Bereiche zu schützen und so Unfällen vorzubeugen“, sagt César de Marco. 

Laut Angaben des internationalen Automobilverbandes 5GAA (5G Automotive Association) könnte das Unfallrisiko dadurch um 69 Prozent reduziert werden.

Peugeot kooperiert mit inno2grid

0 2020-01-20 64

Peugeot ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden ab sofort einen noch einfacheren Wechsel zur Elektromobilität. Wer bei der Löwenmarke ein vollelektrisches Modell oder einen Plug-In Hybriden erwirbt, kann beim Peugeot Händler nun auch einen maßgeschneiderten Installations- und Wartungsservice der Wallbox für zuhause hinzubuchen. Möglich macht dies die neue Kooperation mit inno2grid, dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur.

Entspannt elektrisch unterwegs

0 2020-01-20 102

Die Produkt- und Technologiemarke EQ bietet mit Mercedes me umfassende Services für die Elektromobilität von heute und morgen. Zu den wichtigsten Services und Funktionen des EQC gehören neben der Vorklimatisierung vor allem auch die EQC optimierte Navigation und Mercedes me Charge. Über die EQC optimierte Navigation finden Mercedes-Benz Kunden schnell öffentliche Ladestationen, bekommen über Mercedes me Charge bequem Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter und profitieren von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung auch an den Stationen von IONITY, dem europäischen Schnellladenetz. Das Ziel: ein entspanntes, unkompliziertes Reisen mit Transparenz und Planungssicherheit.

Innovative Lösung zum Netzausgleich

0 2020-01-20 99

Schöner Erfolg für NewMotion, den größten Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa: Die Ladepunkte von NewMotion sind die ersten, die für das so genannte ELBE-Projekt (Electrify Buildings for EVs) in Hamburg zertifiziert wurden. Im Rahmen dieses Projekts erhalten Kunden einen Kostenzuschuss von bis zu 60 Prozent für den Kauf und die Installation von Ladepunkten. Ziel des Vorhabens ist es, in Hamburg bis zu 7.400 Ladepunkte an Gebäuden und Firmenarealen zu errichten. Ladeinfrastruktur und Elektromobilität in Hamburg sollen dadurch einen weiteren Kick bekommen.

Intuitives Bedienkonzept beim neuen Golf

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Volkswagen Modelle stehen für eine moderne Funktionalität und eine markentypisch leichte Orientierung im Innenraum. Mit dem neuen Golf wird die Bedienung nun noch intuitiver. Ein sicht- und spürbares Beispiel ist die Steuerung der 3-Zonen-Klimaautomatik „Air Care Climatronic“. Diese neu konzipierte Klimaanlage verfügt über ein „Smart Climate“-Menü, über das gezielt einzelne Funktionen wie „Füße wärmen“ oder „freie Sicht“ angesteuert werden können – und das nicht nur per Tastendruck, sondern auch über die Sprachbedienung. Als erster Golf reagiert das neue Modell damit interaktiv auf die Wünsche von Fahrer und Beifahrer.

Jaguar Land Rover entwickelt zukunftsweisende Sitze

0 2020-01-20 64

Jaguar Land Rover entwickelt den Autositz der Zukunft: ein Sitz mit bahnbrechender Verformungs-Technologie, der das Wohlbefinden der Passagiere steigert und Gesundheitsrisiken sowie Ermüdung der Muskulatur durch lange Autofahrten mindert. Die flexiblen Sitze werden derzeit von der Abteilung für Innenraumentwicklung bei Jaguar Land Rover erprobt. Diverse kleine Aktoren im Sitzschaum erzeugen ständig Minimalverstellungen. Sie erzeugen im Gehirn das Gefühl, als ob der Sitzende gerade geht. Die neuen Sitze lassen sich dabei an alle Körperformen individuell anpassen.

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