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1.000 Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge für Osthessen?

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Das Stadtplanungsamt der Stadt Fulda hat Ende September 2019 im Rahmen des bundesweiten Förderwettbewerbs HyLand ein Grobkonzept (HyWheels) zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors in Osthessen eingereicht. Mehr als 30 Akteure, darunter viele mittelständische Logistikunternehmen aus der Region, haben an der Einreichung mitgewirkt und einen entsprechenden Letter of Intent (LoI) unterzeichnet. Die Akteure planen im nächsten Jahr gemeinsam ein Feinkonzept zu entwickeln, das die Möglichkeiten zum Aufbau einer zukunftsfähigen Wasserstoffwirtschaft in Osthessen auslotet und u.a. die Anschaffung von 1.000 Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen untersucht. 

Zentrale Ziele des Konzepts HyWheels sind die Abkehr von fossilen Kraftstoffen im Verkehrssektor durch den Einsatz von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die Reduktion der CO2-Emissionen und der Aufbau einer nachhaltigen grünen Wasserstoffwirtschaft in Osthessen. Das Vorhaben soll aktiv zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung beitragen. Gleichzeitig wollen die beteiligten Akteure langfristige Perspektiven für den regionalen Energie- und Verkehrssektor schaffen. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen im Rahmen von HyWheels liegt auf dem Einsatz von Brennstoffzellen-Lkw (BZ-Lkw). Hier sehen die beteiligten Akteure das Potenzial zur Anschaffung von mindestens 1.000 mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen. Dazu zählen neben BZ-Lkw und BZ-Bussen auch Carsharing-Flotten für BZ-Pkw und emissionsfreie Flurförderzeuge für die Intralogistik.

Logistikstandort Osthessen stärken

Für die Betankung der BZ-Fahrzeuge will das Konsortium den Aufbau einer entsprechenden Wasserstoffinfrastruktur prüfen. Wasserstofftankstellen an den Knotenpunkten der Autobahnen A4, A5, A7 und A66 könnten die Region Osthessen zu einem Umschlagpunkt für Wasserstoff in Deutschland machen und so langfristige Perspektiven für eine regionale Wertschöpfung schaffen.

Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda, erläutert die Motivation der Stadt Fulda: „Für die Region Osthessen würde der Aufbau eines neuen, zukunftsfähigen auf Wasserstoff basierenden Wirtschaftszweigs attraktive Chancen eröffnen und könnte sowohl zur Schaffung neuer Arbeitsplätze als auch zur langfristigen Sicherung unserer Logistikstandorte beitragen. Schließlich sind in Osthessen eine Vielzahl an Logistik- und Speditionsunternehmen angesiedelt, die unsere Region zum „Sprungbrett“ zwischen Norddeutschland/Skandinavien und Süddeutschland bzw. dem Alpenraum machen.“ Außerdem sei die Stadt Fulda sehr daran interessiert, im Rahmen des Projekts zu klären, in welchem Umfang Brennstoffzellenfahrzeuge dazu beitragen können, in Fulda die Luftqualität zu verbessern und die Lärmbelastung zu reduzieren.

Dr. Heinrich Lienkamp, Vorstandsvorsitzender der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Initiative Hessen) ergänzt: „Der Einsatz der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in der Logistik bietet große Chancen, um eine signifikante Reduktion der CO2-Reduktionen im Verkehrssektor zu erreichen. Die Brennstoffzelle kann hier ihre Vorteile in Bezug auf kurze Betankungszeiten und hohe Reichweiten bei gleichzeitig verhältnismäßig geringem Gewichts- und Platzbedarf voll ausspielen. Daher freut es mich sehr, dass sich auch einige Mitglieder aus der H2BZ-Initiative an dem Vorhaben in der Region Fulda beteiligen und wünsche dem Antrag viel Erfolg.“

Bekanntgabe der Gewinner Anfang 2020

Der Förderwettbewerb „HyLand“ wurde vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) aufgelegt, um die Erstellung integrierter Konzepte zum Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen. So sollen Synergieeffekte optimal genutzt werden, mit kurzen Wegen zwischen Erzeugung und Verwendung des Wasserstoffes. Die Gewinner des Wettbewerbs sollen Ende Januar 2020 durch das BMVI bekanntgegeben werden. Im Falle einer Förderung will das HyWheels-Konsortium zeitnah mit der Erstellung eines Feinkonzepts für den Einsatz von Wasserstoff in der Inter- und Intralogistik beginnen. Das umsetzungsreife Konzept soll bis Mitte 2021 vorliegen.

Das Grobkonzept HyWheels – wasserstoffbasierter (Hy) Wirtschaftsverkehr in Osthessen zur Einsparung von Emissionen in der Logistik und im Straßenverkehr – wurde im Zuge des Wettbewerbsaufrufs der Regionenförderung HyLand in der Kategorie HyExperts gemäß den Förderungsregularien durch das Stadtplanungsamt der Stadt Fulda eingereicht. Der Landkreis Fulda wirkte an der Erstellung und Einreichung des Grobkonzepts aktiv mit. Die H2BZ-Initiative Hessen und die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) haben bei der Ansprache möglicher Partner sowie bei der Antragstellung ebenfalls unterstützt.

Brennstoffzellenforum Hessen legt Fokus auf grüne Logistik

Das Thema „Grüne Logistik“ stellt auch den Schwerpunkt des diesjährigen Brennstoffzellenforums Hessen (https://www.h2bz-hessen.de/Veranstaltungen/bzf2019) des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen dar. Die Veranstaltung mit dem Titel „Schwere Nutz- und Transportfahrzeuge mit Brennstoffzelle“ findet am 24. Oktober 2019 in Stockstadt/Rhein statt und beschäftigt sich ausführlich mit dem Potenzial des Wasserstoffs als Kraftstoff im Güterverkehr.

Peugeot kooperiert mit inno2grid

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Peugeot ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden ab sofort einen noch einfacheren Wechsel zur Elektromobilität. Wer bei der Löwenmarke ein vollelektrisches Modell oder einen Plug-In Hybriden erwirbt, kann beim Peugeot Händler nun auch einen maßgeschneiderten Installations- und Wartungsservice der Wallbox für zuhause hinzubuchen. Möglich macht dies die neue Kooperation mit inno2grid, dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur.

Entspannt elektrisch unterwegs

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Die Produkt- und Technologiemarke EQ bietet mit Mercedes me umfassende Services für die Elektromobilität von heute und morgen. Zu den wichtigsten Services und Funktionen des EQC gehören neben der Vorklimatisierung vor allem auch die EQC optimierte Navigation und Mercedes me Charge. Über die EQC optimierte Navigation finden Mercedes-Benz Kunden schnell öffentliche Ladestationen, bekommen über Mercedes me Charge bequem Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter und profitieren von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung auch an den Stationen von IONITY, dem europäischen Schnellladenetz. Das Ziel: ein entspanntes, unkompliziertes Reisen mit Transparenz und Planungssicherheit.

Innovative Lösung zum Netzausgleich

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Schöner Erfolg für NewMotion, den größten Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa: Die Ladepunkte von NewMotion sind die ersten, die für das so genannte ELBE-Projekt (Electrify Buildings for EVs) in Hamburg zertifiziert wurden. Im Rahmen dieses Projekts erhalten Kunden einen Kostenzuschuss von bis zu 60 Prozent für den Kauf und die Installation von Ladepunkten. Ziel des Vorhabens ist es, in Hamburg bis zu 7.400 Ladepunkte an Gebäuden und Firmenarealen zu errichten. Ladeinfrastruktur und Elektromobilität in Hamburg sollen dadurch einen weiteren Kick bekommen.

Intuitives Bedienkonzept beim neuen Golf

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Volkswagen Modelle stehen für eine moderne Funktionalität und eine markentypisch leichte Orientierung im Innenraum. Mit dem neuen Golf wird die Bedienung nun noch intuitiver. Ein sicht- und spürbares Beispiel ist die Steuerung der 3-Zonen-Klimaautomatik „Air Care Climatronic“. Diese neu konzipierte Klimaanlage verfügt über ein „Smart Climate“-Menü, über das gezielt einzelne Funktionen wie „Füße wärmen“ oder „freie Sicht“ angesteuert werden können – und das nicht nur per Tastendruck, sondern auch über die Sprachbedienung. Als erster Golf reagiert das neue Modell damit interaktiv auf die Wünsche von Fahrer und Beifahrer.

Jaguar Land Rover entwickelt zukunftsweisende Sitze

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Jaguar Land Rover entwickelt den Autositz der Zukunft: ein Sitz mit bahnbrechender Verformungs-Technologie, der das Wohlbefinden der Passagiere steigert und Gesundheitsrisiken sowie Ermüdung der Muskulatur durch lange Autofahrten mindert. Die flexiblen Sitze werden derzeit von der Abteilung für Innenraumentwicklung bei Jaguar Land Rover erprobt. Diverse kleine Aktoren im Sitzschaum erzeugen ständig Minimalverstellungen. Sie erzeugen im Gehirn das Gefühl, als ob der Sitzende gerade geht. Die neuen Sitze lassen sich dabei an alle Körperformen individuell anpassen.

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