Das Energieunternehmen innogy und der Verteilnetzbetreiber Westnetz luden dabei zu zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Netzgebiet ein, von Trier, Bitburg und Simmern in Rheinland-Pfalz bis zu Essen, Dortmund und Niederzier in Nordrhein-Westfalen. Besucher konnten dabei zum Beispiel Probefahrten mit Elektroautos machen, eine E-Bike-Tour unternehmen, Segways testen und den innovativen StreetScooter kennenlernen, mit dem die Monteure zu Reparatur- und Wartungsarbeiten ausfahren.

Ein nach eigenen Angaben einmaliges Angebot machte innogy allen Besitzern von Elektrofahrzeugen, die am 6. und 7. September Strom nachladen: Sämtliche Tankvorgänge an den innogy-Ladesäulen waren an beiden Tagen für die Kunden kostenlos. Sie mussten lediglich den Code GFWU5RB über die App eCharge+ eingeben. Auch das innogy-Tochterunternehmen Süwag bot an beiden Tagen kostenloses Tanken an ihren Ladesäulen an. Die Kunden konnten hier den Gutscheincode SH7T2PF nutzen.

Im beliebten Essener Stadtteil Rüttenscheid nahmen Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt, und Hildegard Müller, Vorstand für Netz & Infrastruktur, die inzwischen 50. Ladesäule im Stadtgebiet in Betrieb. Weitere 30 Ladesäulen werden noch in Essen installiert und unterstreichen das Ziel von innogy, als größter Anbieter von Ladeinfrastruktur Deutschlands der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

„Der Durchbruch von Elektromobilität und umweltschonendem Fahren ist wesentlich für die Umsetzung der Energiewende und dafür, dass Deutschland seine Klimaziele erreichen kann. Daher treiben wir dieses für Wirtschaft und Gesellschaft so entscheidende Thema voran“, betonte Hildegard Müller während der Inbetriebnahme in Essen. „Am BDEW-Aktionstag machen wir Elektromobilität bewusst erfahrbar und zeigen die Möglichkeiten auf, die die Verbraucher heute schon nutzen können“, sagte Müller weiter.

„Zu einem modernen Mobilitätsangebot gehört auch eine entsprechende Infrastruktur für E-Mobilität“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Rund 150 neue freizugängliche E-Ladesäulen im Essener Stadtgebiet sollen dazu beitragen, den Anteil an E-Mobilität zu fördern. Um einen guten Mobilitätsmix anbieten zu können, bauen wir den ÖPNV genauso aus wie die Angebote im Radverkehr.“

Am innogy-Standort in Dortmund zeigte sich die sportliche Variante der Elektromobilität. Vor dem zentral gelegenen Gebäude in der Innenstadt stand am Freitag, 6. September, ein Rennwagen der „ABB FIA Formel E Meisterschaft“. Das Schweizer Technologieunternehmen ABB stellte innogy den Flitzer im Rahmen des BDEW-Aktionstages exklusiv zur Verfügung.

Mit einem umfangreichen Angebot nahmen innogy und Westnetz zudem beim traditionsreichen Gewerbefest „Leistungsschau Niederzier“ teil. Am Sonntag, 8. September, warteten auf dem Gelände des Aus- und Weiterbildungszentrums der Westnetz mehrere Elektroautos, ein StreetScooter, Segways und Ladesäulen auf die Besucher. Einen Schwerpunkt legte Westnetz hier auf das Thema Wasserstoffmobilität: Der Landkreis Düren, in dem Niederzier liegt, entwickelt und testet eigene Lösungen und baut ein Kompetenzteam auf. Und: Stärken konnten sich die Besucher am E-Backmobil, deren Waffeleisen über Sonnenenergie gespeist wurden.