Nachhaltigere Reifen: Continental nutzt Synthese-Kautschuk aus gebrauchtem Speiseöl
Continental forciert den Einsatz nachwachsender und recycelter Rohstoffe in der Reifenproduktion. Lag deren Anteil 2024 bei durchschnittlich 26 Prozent, so rechnet der Reifenhersteller bis Ende dieses Jahres mit einem Anstieg um zwei bis drei Prozentpunkte. Bereits in fünf Jahren, 2030, soll der Wert auf mindestens 40 Prozent steigen. Im Fokus stehen dabei unter anderem Kautschuk sowie Harze aus verschiedenen nachhaltigeren Quellen. Beide Materialien sind essenziell für die Qualitäts- und Performance-Eigenschaften von Reifen.
Synthetischer Kautschuk aus nachwachsenden und wiederverwerteten Rohmaterialien sowie verantwortungsvoll angebauter Naturkautschuk sind entscheidend für eine nachhaltigere Reifenproduktion – schon wegen des hohen Anteils dieses wichtigen Rohmaterials in einem Reifen. Bis zu 40 Prozent des Gesamtgewichts moderner Hochleistungsreifen bestehen aus Kautschuk. Welche Kautschukvariante in einem Reifen zum Einsatz kommt, hängt stark vom jeweiligen Bauteil und seiner Funktion im Reifen ab. Pkw-Reifen von Continental bestehen aus bis zu 100 verschiedenen Rohstoffen, aus denen unter anderem bis zu 20 verschiedene, maßgeschneiderte Kautschukmischungen pro Artikel entstehen. Darin sind heute auch immer mehr recycelte Varianten von Zusatzstoffen und ergänzenden Rohstoffen sowie beispielsweise zirkuläre Harze, die das spätere Gummi im Reifen unter anderem geschmeidig und leistungsstark machen, enthalten.
„Wir drehen uns im Kreis – und das mit gutem Grund: Continental setzt mit Nachdruck auf die Kreislaufwirtschaft. Das ist unser Weg nach vorn“, sagt Jorge Almeida, Leiter Nachhaltigkeit des Reifenbereichs bei Continental. „Innovative Lösungen ermöglichen uns die Verwendung nachhaltigerer Rohstoffe, wie beispielsweise synthetischer Kautschuk aus gebrauchtem Speiseöl oder Harze auf Basis zertifizierter, ursprünglich aus Pflanzenöl gewonnener, erneuerbarer Rohstoffe.“
Synthetischer Kautschuk aus recyceltem Speiseöl
Kautschuk ist einer der wichtigsten Rohstoffe für die globale Mobilität. Fahrzeuge wie Pkw, Lkw, Fahrräder oder E-Bikes rollen auf Gummireifen, ebenso Motorräder, Gabelstapler und Hafenkräne. Die Bauteile eines Reifens bestehen aus verschiedenen Kautschukvarianten, deren Vielfalt der Bandbreite der Einsatzgebiete entspricht. Continental setzt grundsätzlich auf zwei verschiedene Kategorien von Kautschuk, die jeweils für spezielle Bauteile des Reifens individuelle, technologische Vorteile bieten: Naturkautschuk sowie synthetisch erzeugter Kautschuk. Naturkautschuk – die historisch „traditionelle“ Variante in der Reifenproduktion – kommt zum Beispiel in den Laufflächen von Pkw- und Lkw-Reifen zum Einsatz, wo eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit des Gummis gefragt ist. Zu seinen besonderen Qualitäten gehören die hohe Schlagfestigkeit und Haltbarkeit, die durch die sogenannte Dehnungskristallisation von natürlich gewachsenem Kautschuk ermöglicht wird. Dieses einzigartige Merkmal von Naturkautschuk lässt sich bisher nicht künstlich herstellen.
Synthetischer Kautschuk wiederum wird unter anderem aufgrund seiner guten Performance-Eigenschaften beim Bremsen und beim Rollwiderstand zusätzlich zu Naturkautschuk in der Lauffläche von Pkw-Reifen verwendet. Der Reifenhersteller setzt zunehmend auf synthetischen Kautschuk aus nachhaltigeren Quellen – wie beispielseise Pyrolyseöl aus Altreifen-Recycling oder aus gebrauchtem Speiseöl. Continental bezieht diesen nachhaltigeren synthetischen Kautschuk unter anderem von ihren Lieferanten Synthos und TotalEnergies Cray Valley. Beide Unternehmen wenden einen Massenbilanzansatz an, bei dem nachhaltigere, durch ISCC PLUS zertifizierte Quellen genutzt werden. Die Produktionsprozesse und Rohstoffe, aus denen der gelieferte Synthese-Kautschuk hergestellt wird, entsprechen diesem System.

Aktuelles Magazin
Ausgabe 3/2026

Sonderausgabe Elektro
Das neue Jahresspecial Elektromobilität.
Zirkuläre Harze für einen nachhaltigeren Materialeinsatz in der Reifenproduktion
Continental betrachtet ihre Reifenentwicklung ganzheitlich. Dazu gehört, dass alle Rohstoffe Schritt für Schritt aus nachhaltigeren Quellen stammen sollen. So gibt es für annähernd jede Gummimischung entsprechende Spezialharze, die eine perfekte Balance aus Elastizität und Belastbarkeit des Reifens ermöglichen. Harze tragen entscheidend dazu bei, dass Gummimischungen ihre optimale Leistung entfalten – etwa bei Nasshaftung, Rollwiderstand und Abriebfestigkeit – und so den Energieverbrauch des Fahrzeugs senken. Bereits heute setzt Continental zirkuläre Harze ein, die von zertifizierten Lieferanten wie TotalEnergies Cray Valley hergestellt werden. Diese Harze basieren auf erneuerbaren Rohstoffen wie Pflanzenöl oder gebrauchtem Speiseöl und sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette nach dem ISCC PLUS-Standard zertifiziert.
Einsatz von nachhaltigeren Zusatzstoffen
Neben Harzen gibt es wichtige Zusatzstoffe, die für die Produktion von Reifen bei Continental unerlässlich sind. So werden diese zum Beispiel eingesetzt, um das Gummi während der Vulkanisierung vor Einflüssen durch Wärme oder Sauerstoff zu schützen. Continental ist der erste Reifenhersteller, der hier auf das nachhaltigere, ISCC PLUS-zertifizierte Kautschukadditiv TMQ von LANXESS setzt, bei gleichbleibenden Qualitäts- und Leistungsspezifikationen. Die aus Rohmaterialien wie biozirkulärem Aceton hergestellte Variante weist gemäß Lebenszyklusanalysen einen um mehr als 30 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zum konventionell hergestellten Produkt auf. Der Rohstoff des biozirkulären Acetons stammt aus Abfällen biologischen Ursprungs, wie beispielsweise recyceltem Speiseöl.
Rückverfolgbarkeit von Materialien mit zertifizierter Massenbilanz
Möglich wird der Einsatz solcher nachhaltigeren Materialien unter anderem durch den sogenannten Massenbilanzansatz, den Continental systematisch nutzt, um das Ziel von mindestens 40 Prozent nachwachsender und recycelter Rohstoffe in der Reifenproduktion voranzutreiben. Dabei werden fossile, erneuerbare und recycelte Rohstoffe in bestehenden Prozessen gemischt und entlang der Wertschöpfungskette bilanziell erfasst. Dadurch kann der Anteil nachwachsender und recycelter Rohstoffe bilanziell dem Endprodukt zugeordnet werden. So lässt sich der Einsatz ISCC PLUS zertifizierter Materialien präzise ausweisen und sukzessive erhöhen. „Der Massenbilanzansatz ermöglicht es uns, die Komplexität und den Einsatz des Rohstoff-Portfolios an vielen Produktionsstandorten in verschiedensten Märkten effizient zu steuern“, erklärt Matthias Haufe, Leiter Materialentwicklung und Industrialisierung des Reifenbereichs von Continental. „So gelingt es uns, den Anteil nachwachsender und recycelter Materialien in unserer Reifenproduktion stetig, nachvollziehbar und transparent zu erhöhen.“

Aktuelles Magazin
Ausgabe 3/2026

Sonderausgabe Elektro
Das neue Jahresspecial Elektromobilität.
Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2027
Ähnliche Artikel
Vermischtes
CUPRA und 032c inszenieren den CUPRA Raval als urbanes Design-Statement
<p>CUPRA und 032c haben in der CUPRA City Garage Berlin ihre exklusive Markenkollaboration rund um den neuen vollelektrischen CUPRA Raval vorgestellt. Im Mittelpunkt des Reveal-Events stand nicht nur das urbane Elektromodell der Challenger-Brand selbst, sondern ein radikales Designsystem, das Fashion, Funktion und subkulturelle Codes miteinander verbindet. Unter der kreativen Leitung von Maria Koch, Creative Director der 032c Fashion Line, entstanden drei Design-Objekte, die den CUPRA Raval als urbanes Objekt inszenieren.</p>
Vermischtes
20 Jahre in Europa: MAXXIS etabliert sich als strategischer OE-Partner führender Automobilmarken
<p>Der globale Reifenhersteller MAXXIS präsentiert im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz auf der Leitmesse <i>The Tire Cologne 2026 </i>seine starke Marktposition in Europa. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der europäischen Aktivitäten hebt das Unternehmen seine erfolgreiche Entwicklung vom Aftermarket-Anbieter hin zu einem etablierten und vertrauenswürdigen Original- Equipment-Partner (OE) führender Automobil- und Motorradmarken hervor. Neben dem weiteren Ausbau dieser strategischen Partnerschaften bleiben Nachhaltigkeitsziele ein zentraler Bestandteil der globalen Unternehmensstrategie.</p>
Vermischtes
Mehr Durchblick in der Pollensaison: Warum Innenraumfilter regelmäßig gewechselt werden sollten
<p>Die Blütezeit ist leider noch immer nicht vorbei. Auf die Frühblüher folgen jetzt die Gräserpollen – je nach Wetterlage zieht sich die Pollensaison gerne bis in den Frühherbst. Damit das Auto nicht zur Belastungszone wird, lohnt sich ein regelmäßiger Check des Innenraumfilters. Denn mit der Außenluft gelangen auch Pollen, Staub und andere Partikel in den Innenraum.</p>
Vermischtes
Škoda Peaq: Umfassende Tests unter extremen Bedingungen
<p>Der Škoda Peaq, das neue Flaggschiff des tschechischen Automobilherstellers, feiert am 23. Juni seine Weltpremiere. Während seiner Entwicklung wurde das auf der MEB+-Plattform des Volkswagen Konzerns basierende Elektro-SUV umfangreichen Tests unterzogen. Die Prototypen legten mehr als 1,5 Millionen Kilometer in einer Vielzahl von Klimazonen und unter unterschiedlichsten Bedingungen auf drei Kontinenten zurück. Die anspruchsvollen Praxistests wurden durch virtuelle Entwicklungsmethoden ergänzt.</p>
Vermischtes
Neuzulassungen: Zwei Drittel mit alternativem Antrieb
<p>Im Mai legte der Markt für alternative Antriebe (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb) um 15,3 Prozent auf 157.076 Einheiten zu, wobei Internationale Marken etwa 44,9 Prozent ausmachten. Dies geht aus der Analyse der Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) durch den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hervor. Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt stieg im Mai auf 65,6 Prozent, im Mai 2025 waren es noch 56,9 Prozent. In den ersten fünf Monaten 2026 wurden 764.379 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen und damit rund 18,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.</p>
Ausgewählte Artikel
Home
Stefan Wieber neuer Leiter Flottenverkauf und Remarketing
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/fotoswieber.jpg" style="width: 250px; height: 381px; " /></p> <p> Stefan Wieber (48) übernimmt ab 1. April die Leitung des Bereichs Flottenverkauf und Remarketing der Ford-Werke GmbH. Der Geschäftsbereich ist für die Fahrzeugverkäufe der Ford-Werke GmbH an Großkunden, Fahrzeugvermieter, Behörden, Mitarbeiter sowie die Vermarktung von Gebrauchtfahrzeugen und das Flotten- und Gebrauchtwagenmarketing zuständig.</p> <p> Der diplomierte Ökonom ist seit 1992 im Unternehmen und startete seine Karriere als Graduate Trainee Marketing und Vertrieb bei Ford Deutschland. Danach war Wieber mit am Aufbau des Händlernetzes und der Händlerbetreuung in Ostdeutschland beteiligt. Ab 1995 arbeitete er im Bereich globales Produktmarketing an der Entwicklung großer Fahrzeuge, bevor er 1998 die Leitung der Marketingplanung für Ford in Deutschland übernommen hat. Weitere berufliche Stationen waren die Leitung des Kundenbeziehungsmanagements sowie die Marketing Koordination von Ford Deutschland und Großbritannien (1999 bis 2007). Zwischen 2007 und 2011 bekleidete Wieber die Position des Direktor Pricing und Revenue Management bei Ford Europa. Zuletzt war er für die Ford-Werke GmbH als Leiter Kommunikation, Messen und Events zuständig. Dort hat er die Markenkommunikation, die Online Marketingaktivitäten, das Handelsmarketing sowie die Messeauftritte von Ford verantwortet.</p> <p> Stefan Wieber ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Regelung seiner Nachfolge wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.</p> <p> Stefan Wieber übernimmt von Klaus Sawallisch (59), der sich über 42 Jahre für das Unternehmen verdient gemacht hat. Sawallisch wird Ende April in die passive Phase der Altersteilzeit eintreten. Insgesamt war er 19 Jahre im Fahrzeugverkauf sowie 21 Jahre im Teileverkauf und Service für das Unternehmen tätig. Darunter waren verschiedene europäische Stabsfunktionen in Großbritannien und den USA.</p> <p> Seine erste Managementposition übernahm Klaus Sawallisch 1990 als Leiter Teileverkauf im Distrikt Frankfurt. Ab 1996 hat Sawallisch fünf Jahre die Leitung des Außendienstes der Ford Service Organisation inne gehabt. Von 2001 bis 2004 hat er die Position des Leiters Remarketing Operations im Fahrzeugverkauf der Ford-Werke GmbH bekleidet. Im Anschluss daran hat er bis 2010 den Bereich Flotten- und Behördenverkauf der deutschen Ford Organisation geleitet. Zuletzt war Klaus Sawallisch auf der Position des Leiters Flottenverkauf und Remarketing für die Ford-Werke GmbH tätig.</p>
Home
Toyota Motor Europe und LeasePlan kooperieren im Bereich Elektrofahrzeuge
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/leaseplan.jpg" style="width: 250px; height: 187px; " /></p> <p> Prius Plug-In Hybrid wird vor Markteinführung von LeasePlan-Kunden getestet</p> <h3> Das Wichtigste in Kürze</h3> <ul> <li> Mehr umweltschonende Autos im Fuhrpark</li> <li> Bestwertung bei ökologischen Einsparpotenzial</li> <li> Kostenoptimierung durch Hybrid</li> </ul> <div> <p> Rund sechs Monate, nachdem LeasePlan und Toyota Motor Europe ihre Partnerschaft im Bereich der Förderung der Elektromobilität bekannt gaben, gibt es erste Ergebnisse der Zusammenarbeit. Im Rahmen der Kooperation bot LeasePlan Deutschland nun ihren interessierten Kunden an, die innovative Antriebstechnologie des Plug-In-Hybridfahrzeugs im mehrtägigen Praxistest unter Alltagsbedingungen näher kennen zu lernen. Drei Monate tourte das an jeder Haushaltssteckdose aufladbare Hybridfahrzeug durch die fünf Niederlassungen von LeasePlan und konnte so im gesamten Bundesgebiet getestet werden. "Gerade im Hinblick auf das zunehmende Engagement von Unternehmen im Bereich Umweltschutz werden alternative Antriebe immer interessanter. Mit den Testfahrten wollten wir es unseren Flottenkunden ermöglichen, sich ein eigenes Urteil über Elektrofahrzeuge zu bilden und ihnen so die Gelegenheit bieten, die individuellen Einsatzmöglichkeiten in ihrem Fuhrpark zu überprüfen", so Gunter Glück, Geschäftsleitung Vertrieb und Kundenbetreuung der LeasePlan Deutschland GmbH.</p> <p> Im Nachgang zum Praxistest wurden Kunden zu ihren Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse sind lediglich eine Momentaufnahme einzelner Fuhrparkleiter, dennoch geben die Antworten erste Einblicke in die Einsatzmöglichkeit von Elektrofahrzeugen in Fuhrparks. Im Großen und Ganzen halten Fuhrparkleiter die effiziente Hybrid-Technologie für flottentauglich. So können sich die Befragten durchaus vorstellen, dass Hybridfahrzeuge in der Zukunft vereinzelt im Fuhrpark eingesetzt werden - und zwar in allen Fahrzeugklassen. Der Hauptgrund für die Anschaffung eines Hybridfahrzeugs ist nach wie vor die Schonung der Ressourcen. "Wir interessieren uns für ein Hybridfahrzeug, da wir als Unternehmen im Bereich Umweltschutz mit gutem Beispiel voran gehen möchten. Deshalb haben wir gerne über LeasePlan den Toyota Prius Plug-In getestet. Ich halte das Fahrzeug für Fahrten in Ballungsgebieten für geeignet", so Birgit Wolf, Zentraleinkauf der Schubertgruppe. Gerade für sein ökologisches Einsparpotenzial erhielt der Toyota Prius Plug-In die beste Bewertung. Denn nachdem die Batterie entladen ist, fährt der effiziente Antrieb noch mit einer Tankfüllung bis zu 1.000 Kilometern im Hybridbetrieb. So konnte das Fahrzeug auch im Bereich Wirtschaftlichkeit punkten. Das Kostenoptimierungspotenzial wurde von den Befragten als "besser" im Vergleich zu den herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen eingestuft. Damit hat das Fahrzeug unter den Befragten nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch die Nase vorn. <br /> Rückmeldungen gab es auch zum individuellen Fahrerlebnis. Eine Batterieladung reicht für 25 Kilometer lokal emissionsfreie Fahrt. Positiv überrascht waren die Testfahrer von den geringen Fahrgeräuschen und dem Bremsverhalten des Toyota Prius Plug-In Hybrid. Deshalb fühlten sie sich gerade im Stadtverkehr gut motorisiert. Verbesserungspotenzial sahen die Testfahrer bei der Geräuschentwicklung während der starken Beschleunigung. In diesem Moment arbeitet der Benzinmotor mit hoher Drehzahl im Bereich des besten Wirkungsgrades. In punkto Praktikabilität stand das Hybridfahrzeug den konventionell angetriebenen Fahrzeugen in nichts nach.</p> <p> LeasePlan trägt dem zunehmenden Interesse der Fuhrparkverantwortlichen an Elektromobilität Rechnung und erarbeitet umfassende Leasingkonzepte speziell für Elektrofahrzeuge. Die ersten Elektrofahrzeuge haben bereits vor einiger Zeit Einzug in die Kundenflotten von LeasePlan gehalten.</p> <div> </div> </div>
Home
Höchststand an den Tanksäulen
<p> Die extrem hohen Spritpreise belasten weiterhin die Autofahrer. Laut ADAC schoss der Preis für einen Liter Diesel in Deutschland gegenüber der Vorwoche um 2 Cent auf durchschnittlich 1,507 Euro. Teuer bleibt’s auch für die Benziner: Ein Liter Super E10 kostet nach Angaben des Clubs im Bundesdurchschnitt 1,618 Euro – das sind 3,5 Cent mehr als vor Wochenfrist. Schuld an den hohen Kraftstoffpreisen sind nach wie vor insbesondere die hohen Rohölpreise und der schwache Euro.</p> <p> ADAC Präsident Peter Meyer forderte die Politik auf, alles zu unternehmen, damit für Millionen Menschen die Mobilität wieder bezahlbar wird. Dazu gehöre auch die Rücknahme der 2004 vorgenommenen Kürzung der Pendlerpauschale.</p> <p> Den Verbrauchern rät der ADAC, die Preise gut zu vergleichen und günstige Gelegenheiten zum Tanken zu nutzen. Detaillierte Informationen zur Preisentwicklung auf dem deutschen Kraftstoffmarkt sowie zu den Kraftstoffpreisen im europäischen Ausland findet man unter <a href="http://www.adac.de/tanken" target="_blank">www.adac.de/tanken</a>.</p> <p> Außerdem lohne sich ein spritsparendes Fahren. Dazu gehört etwa mit einer niedrigen Motordrehzahl zu fahren, den Reifendruck richtig einzustellen und das Auto von unnötigem Ballast zu befreien.</p> <p> </p> <p> <img alt="" src="/files/UserFiles/adac-neu.jpg" style="width: 250px; height: 185px; " /></p>
Home
Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
Home
DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>
.jpeg)
0 Kommentare
Zeichenbegrenzung: 0/2000